Kyiv Symphony Orchestra

Biografie

Das Kyiv Symphony Orchestra, gegründet 1979, etablierte sich in den vergangenen Jahren zu einem der interessantesten Akteure im Kulturleben seines Landes. Aus der Verbindung des Orchesters mit dem italienischen Dirigenten Luigi Gaggero entsprang eine ungewöhnliche Verschmelzung lustvoller ukrainischer Musikalität mit einer westlich-analytischen Herangehensweise. Jedes seiner Konzerte ist als aufregende Reise durch Werke unterschiedlicher Epochen und Stile konzipiert, zusammengehalten durch gemeinsame Themen und Einflüsse.
Das KSO tritt in den wichtigsten Konzerthäusern Europas auf, darunter etwa die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie, das Gewandhaus Leipzig, Cité de la musique in Paris und die Nationalphilharmonie Warschau, oder auch vor Staatsoberhäuptern beim NATO-Gipfel in Madrid am 29. Juni 2022.
Das Repertoire des Kyiv Symphony Orchestras erstreckt sich vom 16. Jahrhundert bis hin zur jüngeren Generation zeitgenössischer Komponist:innen. Für die Qualität seiner Interpretation zeitgenössischer Musik wurden das Orchester und Luigi Gaggero 2022 mit dem renommierten Musikwettbewerbspreis der Fondation Prince Pierre de Monaco ausgezeichnet.
Im Bereich Oper führte das KSO Wagners Tristan und Isolde zum ersten Mal in der Geschichte der unabhängigen Ukraine auf der Bühne der Nationaloper Kyiv auf, sowie 2021 mit einem Cast internationaler Stars unter der Leitung von Lothar Zagrosek bei den deutschen Musikfestspielen Königswinkel. Unter seinem Chefdirigenten brachte das Orchester die Oper Night des ukrainischen Komponisten Maksym Kolomiiets zur Uraufführung und veröffentlichte auch eine Videoaufnahme davon.
Engagiert im Bezug auf Weiterbildung organisiert das Kyiv Symphony Orchestra regelmäßig Kinderkonzerte, öffentliche Generalproben und interaktive Events. Seit 2023 steht das KSO unter der offiziellen Patronanz der Berliner Philharmoniker.

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