BESETZT DIE ZUKUNFT! +++ OCCUPY THE FUTURE +++ BESETZT DIE ZUKUNFT! +++ OCCUPY THE FUTURE +++ BESETZT DIE ZUKUNFT! +++ OCCUPY THE FUTURE +++ BESETZT DIE ZUKUNFT! +++ OCCUPY THE FUTURE +++ BESETZT DIE ZUKUNFT! +++ OCCUPY THE FUTURE +++
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CLUB DER REPUBLIK

Die Rote Bar und der Weiße Salon des Volkstheaters sind Treffpunkt für alle Nachtschwärmenden, die vom Festivalprogramm noch nicht genug haben und feiern wollen: die Gemeinschaft, das Leben, den Abend. Hier begegnen sich Künstler:innen und Publikum bei Konzerten, Performances und ausschweifenden Partys.

Woche 1, 23. - 25. Mai

Wenn in der ersten Festivalwoche im Haus der Republik Demokratie vs Steuerung verhandelt werden und der Rat der Republik zum ersten Mal tagt, erinnert am Donnerstag KDM Königin der Macht gemeinsam mit The Royal Squad against Toxic Masculinity daran, dass veraltete Denkweisen und ausschließende Praktiken genau dort gar nichts zu suchen haben. Am Freitag legen Hase („gefährliche d-punk-fast-80’s-hardcore-weirdo-haudrauf-gruppe aus Graz“), Eberdreck („Dillitanter Theater Punk“) und Topsy Turvy („rebellieren, nicht resignieren“) in anarchischer Punkmanier nach. Und am Samstag hat Seba Kayan für unsere Gäste aus Rojava und für alle anderen in Partylaune einen oriental-futuristischen Elektro-Abend geschnürt.

© Rafaela Pröll

WOCHE 2, 30. Mai - 1. Juni

Inspiriert vom Hearing-Thema Kunst, Kultur und Macht hat sich KDM Marlene Engelhorn zur Performance in die Rote Bar geladen, um als selbsternannte Reichenforscherin der Millionärserbin auf den Zahn zu fühlen. Von der Angst, dass das tiefe Loch in einem drinnen nicht zu stopfen ist – auch nicht mit Geld, davon singen Low Life Rich Kids beim ProtestSongFest (in Kooperation mit Fm4). Flankiert werden sie von Vorjahressiegerin KüR, nun KüRAMU, die zu zweit ihre ganz eigenen Geschichten im Dschungel der aktuellen Krisen zu erzählen haben, und einem Protestsong-Mashup-DJ-Set von Fm4 Redakteurin Kathi Seidler. Und ja, 1. Juni ist Pride … wenn schon kapitalistische Formate appropriieren, dann aber so richtig: Wer wird Miss*ter Vienna Pride?

© Rupert Earl

WOCHE 3, 6. - 8. Juni

Woche 3 – und die Themen werden nicht weniger brisant: Bekenntnisdruck und Positionierungszwang dominieren die on- und offline Welt ebenso wie die Ratsdiskussionen. Solidarisieren oder Canceln? Mit Gesang, Geschrei, Geräusch und Rap setzen sich KDM und der queer-feministische Last Glee Club für radikale Solidarität ein. Am Abend danach bringt Femme DMCs Line-up Hip-Hop, Dancehall und RnB von London nach Wien, mit einem Fokus auf gemeinsame Selbstermächtigung. Das Samstag-Programm entstand auf Empfehlung der eingeladenen Komponistinnen der Akademie zweiter Moderne: Nach vollendetem ersten Tag Debatte für Strategien von besserer Sichtbarkeit im Rahmen der Akademie dürfen alle Teilnehmer:innen Konflikte und Streitpunkte aus ihren Körpern tanzen – zur Musik von Çağdaş Onaran aus Graz, Nesa Azadikhah aus Teheran und Shiva Feshareki aus London, we are so looking forward!

© Florian Lehner

WOCHE 4, 13. - 16. Juni

Wenn in Woche 4 der Rat daran arbeitet, Hochkultur und Populärkultur einander näher zu bringen, kümmern sich KDM Königin der Macht, Zed Zeldich Zed, erster Drag King aus dem Balkan, und Grave Palmieri Jones um die Liebe, und schauen, wie weit wir ohne Binaritäten und mit Bruch im konventionellen Kanon eigentlich kommen könnten. Von Autogrill, Tagada und Kündigung singen Euroteuro am Freitag: Wiens Elektroschlagerhits werden abgerundet von DJ Fritz Ostermayer, der mit seinem Set dem Wochenthema neue Höhen und Sounds verleiht. Würdigen Abschuss der Woche bildet die Dernieren-Party nach der letzten Vorstellung von Sancta, Opern-Performance von Florentina Holzinger, die für Hochkultur immer überraschende Lösungen parat hat.

© Lucy Bacchanal

WOCHE 5, 20. - 22. Juni

Letzte Woche, letztes Thema. Finally, die Öko-Frage. Gemeinsam mit The Royal Squad against Toxic Masculinity wirft KDM Königin der Macht das Festival im Gesamten auf die Waagschale – Untersuchung von Fuß- und Fingerabdruck inklusive. Mzamo Nondlwana und das Ensemble von The Gospel According to the Other Mary werden Musik, Prozession, Tanz und gemeinschaftliche Praktiken verweben, um Utopien Raum zu geben – wie können wir in einer rauen Landschaft Trost und Zuwendung finden? –, und darauf einzustimmen, dass am nächsten Abend alle verbliebenen Energien freigesetzt werden: Von der Hinrichtung des Verbrennungsmotor zum ekstatischen Befreiungstanz, wenn Kris Verdonck und 4lthangrund die letzte Party im Club der Republik schmeißen.

Für den Club der Republik haben Ruth Erharter, Elias Geißler, Sophie Glaser und Roman Berleth (Bühnenbildklasse der Akademie der Bildenden Künste Wien) die Rote Bar des Volkstheaters in einen sich stets weiterentwickelnden Raum verwandelt. Die Videoarbeit im Weißen Salon wurde von Marc Pierre umgesetzt.

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