Mamela Nyamza

© Esa Alexander

Biografie

Mamela Nyamza ist eine südafrikanische Tänzerin, Performerin, Choreografin und Kuratorin. Sie begann ihre Tanzausbildung mit acht Jahren an der Zama Dance School in Gugulethu, einem Township von Kapstadt, und studierte später in Pretoria und mit einem Stipendium an der Alvin Ailey Dance School in New York. Im Ballett fand sie trotz des Mangels an schwarzen Vorbildern ihre Berufung und eine Chance fürs eigene (Über-)Leben. Die anfängliche Ablehnung ihres sportiven Körpers auf Grund der engen Normen des klassischen Tanzes führte später zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Körperpolitiken. Nach erfolgreichen Engagements für internationale Musicalproduktionen und Ausdehnung ihrer Technik auf Pantsula, Hip Hop und zeitgenössischen Tanz wandte sie sich in ihren eigenen Projekten der Dekonstruktion von Erwartungshaltungen und Normvorstellungen des Tanzgenres zu. In ihren Stücken thematisiert sie kulturelle Traditionen und gesellschaftliche Missstände, in Projekten mit Jugendlichen arbeitet sie zu HIV/Aids, häuslicher Gewalt und Drogenmissbrauch. Zentrales Anliegen ihrer kuratorischen Tätigkeit ist es, Gleichberechtigung zu ermöglichen.

Produktionen und
Veranstaltungen von
Mamela Nyamza
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