Carola Rackete

© Jakob Schleicher

Biografie

Carola Rackete, 1988 geboren, studierte Nautik an der Hochschule für Seefahrt in Elsfleth (Deutschland). Nach ihrem Abschluss im Jahr 2011 arbeitete sie an Bord des deutschen Polarforschungseisbrechers Polarstern und hatte ihre erste Begegnung mit der sich schnell erwärmenden Arktis. Aufgrund ihrer Erfahrungen erkannte sie, dass politisches Handeln entscheidend ist, wenn es um Naturschutz und Klimagerechtigkeit geht. 2018 schloss sie ihren Master in Naturschutz ab, während sie als Deckoffizierin auf Schiffen der British Antarctic Survey arbeitete. Danach engagierte sich Rackete gegen die Räumung der Hambacher Forst-Besetzung und schloss sich Extinction Rebellion für deren erste Brückenbesetzung in London an. Zwischen 2016 und 2019 war sie gelegentlich als Freiwillige für Seenotrettungs-NGOs im zentralen Mittelmeer tätig. Als Kapitänin der Sea-Watch 3 wurde sie 2019 verhaftet (und drei Tage später wieder freigelassen), weil sie ohne Erlaubnis in einem Hafen angedockt und 42 Menschen gerettet hatte, was internationale Aufmerksamkeit erregte. Der Oberste Gerichtshof Italiens entschied im Januar 2020, dass Carola Rackete nicht hätte verhaftet werden dürfen und alle Ermittlungen wurden daraufhin eingestellt. Im Jahr 2024 kandidiert sie als Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für das Europäische Parlament. Ihre Schwerpunkte sind Klimagerechtigkeit, Naturschutz und Landwirtschaft. Sie ist kein Parteimitglied und möchte Bewegungen, die für eine bessere Zukunft kämpfen, vernetzen und unterstützen. Momentan unterstützt sie Wir fahren zusammen, eine Kampagne von Fridays For Future und Ver.di und sprach bei Protesten gegen Teslas Giga Factory und Elon Musk in Grünheide, Deutschland.

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