Wiener Festwochen 2021: THE INEQUALITIES

The Inequalities: Unter diesem Übertitel fasst der aufstrebende britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin drei eigenständige, packende Theaterabende zu einer kapitalismuskritischen Trilogie zusammen. In Wien werden diese Arbeiten erstmals gemeinsam präsentiert: eine einmalige Gelegenheit, die man nicht verpassen sollte!

Ungleichheiten werden durch die Pandemie sichtbarer und größer denn je und dies in Großbritannien aufgrund der sich ändernden Post-Brexit-Verhältnisse ganz besonders: Wohlstand und Eliten auf der einen, Armut und Prekariat auf der anderen Seite der gesellschaftlichen Waage. Sie dringen bis ins Innerste eines*r jeden Einzelnen vor und erzeugen letztlich vor allem Formen der (Un-)Sicherheit.

„Theatre gives us the chance to really see life“, sagt Zeldin, der in seinen Stücken die scheinbar kleinen Geschichten wie mit einer Lupe vergrößert. Geprägt wird seine Form des Realismus durch den Anspruch soziale Wahrheiten auf der Bühne zu zeigen. Intensive Recherche und das Einbeziehen tatsächlich Betroffener in die Entwicklung und Aufführung seiner Stücke sind die Grundlagen seiner Arbeit.

LOVE, Beyond Caring und Faith, Hope and Charity funktionieren als eindrückliche, für sich stehende Theaterabende, spannen aber gemeinsam als The Inequalities einen facettenreichen Bogen, der die Intensität seiner Einzelteile im Gesamten um das Vielfache verstärkt.

© Alyssa Schukar
© Sarah Lee

LOVE

Acht Personen sind gemeinsam in einer Einrichtung für temporäres Wohnen untergebracht. Doch wie in dieser fragilen Gemeinschaft leben, wenn Bedürfnisse und Ängste auf kleinstem Raum aufeinandertreffen? Sein feines Gespür für menschliche Zwischentöne, katapultierte Alexander Zeldin mit LOVE ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit.

BEYOND CARING

Alexander Zeldin versetzt das Publikum hier in den provisorischen Pausenraum einer Fleischverarbeitungsfabrik. Die Einzelschicksale, Sorgen, Ängste und letztlich komplexen Hierarchien zwischen Angestellten und prekär Beschäftigten werden von den fünf Schauspieler*innen subtil herausgearbeitet. Quasidokumentarisch macht Beyond Caring die Unverhältnisse der Arbeitswelt sichtbar.

© Sarah Lee

FAITH, HOPE AND CHARITY

Die Volksküche eines Community Centers in einer britischen Großstadt. In Faith, Hope and Charity versorgt die umsichtige Köchin Hazel die Bedürftigen mit warmen Mahlzeiten. Trotz Streitigkeiten und Konflikten erklingt eine zarte Gemeinschaft. Zeldin zeigt mit dem aus Profis und Laien bestehenden Ensemble unterschiedliche Lebensumstände am Rande der Gesellschaft.

Jetzt schon vormerken: Das gesamte Programm wird am 15. April veröffentlicht. Add to calendar.
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Wiener Festwochen 2021:
Vorschau #1

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