WIE IM HIMMEL SO AUF ERDEN bringt den Himmel auf das Badeschiff. Die Spiegelinstallation befindet sich am Geländer des Badeschiffes, auf dem sie Fragmente von Himmel, Wasser, Stadt und Personen reflektiert. Sie erzeugt eine sich ständig verändernde Wahrnehmungssituation, in der unterschiedliche Aspekte von Leben und Realität aufeinandertreffen. Der Himmel erscheint dabei nicht als Schwelle zum Göttlichen, sondern als Projektionsfläche kultureller und religiöser Zuschreibungen. Was traditionell mit Bedeutung aufgeladen wird, wird hier in seine sichtbaren Bestandteile zerlegt und in das Alltägliche zurückgeführt. Die Arbeit lädt dazu ein, sich selbst zu beobachten und die eigene Position im Verhältnis zur Umwelt, zu gesellschaftlichen Strukturen und zu religiösen Vorstellungen zu reflektieren. Sie stellt nicht nur die Idee eines ‚Oben‘ infrage, sondern verschiebt zugleich den Fokus auf das Hier und Jetzt.
#festwochen2026 #freierepublikwien
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