Nesterval sind die Popstars der freien Wiener Szene. Im Frühjahr 2026 wagt die Theatertruppe Großes: Sie verwandelt die Nibelungen-Erzählungen zu einem eindringlichen immersiven Erlebnis. An zwei Spielorten – einmal unter freiem Himmel, einmal hinter verschlossenen Türen – entwickeln sich zwei eigenständige Stücke, die jedoch eng miteinander verknüpft sind. Beide Stücke, Wallden bei den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien im Augarten und Donaugold im brut Wien, spielen in einem postapokalyptischen Universum. Wallden ist die Utopie eines autarken Kommunenlebens in der Natur – oder was davon im Jahr 2044 noch übrig ist. Während Wallden so für das Wilde, Körperliche und Archaische steht, spiegelt Donaugold das Dekadente, Zivilisierte und Kontrollierte wider. Beide Lebensentwürfe stellen die Frage: Wie wollen wir in naher Zukunft (über)leben? Was in Wallden gelingt, scheitert in Donaugold – und umgekehrt. Denn es gibt nicht „den einen Weg“, und alles Scheitern ist menschlich: Postapocalypse now!
Eine gemeinsame Produktion der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Nesterval
Künstlerische Leitung, Konzept, Regie Martin Finnland Co-Regie Teresa Löfberg Choreografie, Co-Regie Jerôme Knols Buch Eva Deutsch, Martin Finnland, Tove Grün, Teresa Löfberg, Lorenz Tröbinger Mit Stanislaus Dick, Martin Finnland, Marja Hirvonen, Romy Hrubeš, Chester Joseph, Lu Ki, Peter Kraus, Anna Malli, Benita Martins, Aston Matters, Willy Mutzenpachner, Stefan Pauser, Julian Pichler, Sabrina Strehl, Christine Tielkes, Martin Walkner, Anne Wieben, Christopher Wurmdobler Ausstattung Andrea Konrad Kostüm Sophie Eidenberger Komposition Julian Muldoon Musik-Kuratierung Alkis Vlassakakis Dramaturgie Rita Neulinger Kaufmännische Leitung, Dramaturgie Tove Grün Produktionsleitung Emilie Kleinszig Technische Leitung Lukas Saller Technische Assistenz/Abendspielleitung Veronika Birkner
Produktion Nesterval Koproduktion Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
Weltpremiere Mai 2026, Wiener Festwochen | Freie Republik Wien