Ulla von Brandenburg

© Jan Northoff

Biografie

Die Künstlerin Ulla von Brandenburg, geboren 1974 in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Paris. Sie verfolgt eine komplexe und facettenreiche künstlerische Praxis, die in einer Kombination von Schwarz-Weiß-Film, Installation, Performance, Zeichnung und Malerei Ausdruck findet.
Das Vokabular in von Brandenburgs Arbeiten kommt aus Herangehensweisen und Methoden des Theaters, der Bühne und aus den Regeln der Performance. Dabei geht es oft um die Auseinandersetzung mit kulturellen und sozialen Fragen unterschiedlicher historischer Momente, mit dem Ziel, zu erfragen, wie Erzählungen, Rituale und Symbole aus der Vergangenheit unsere Gesellschaft begründen. Durchdrungen von wiederkehrenden Themen und Bildern aus Literatur, expressionistischem Theater, früher Cineastik und prä-Freudianischer Psychoanalyse referenziert von Brandenburgs Werk zwischen Medien hin und her, eine Sprache erschaffend, die stets auf sich selbst zurückverweist und sich weiterentwickelt. Mit Bedacht auf „die Grenzen unterschiedlichen Bewusstseins: Vergangenheit und Gegenwart, lebendig und tot, real und imaginär“ kreiert von Brandenburg Arbeiten, die an dem ungewissen Punkt positioniert sind, wo Realität endet und die Illusion von Leben, Emotionen und Erlebnissen beginnt. Ihre Arbeiten wurden im Rahmen großer Soloausstellungen unter anderem in Berlin, Paris, London, Toronto, Melbourne und San Francisco gezeigt.

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