Ende der Prozession beim Badeschiff
Seit Menschengedenken prägen Umzüge unser Miteinander: Gemeinschaften bewegen sich entlang eines festgelegten Weges, begleitet von Musik, Gesang, rituellen Handlungen und symbolischen Gegenständen. Die Prozession verbindet religiöse Liturgie, militärische Formation und ländliches Brauchtum. Zwischen Andacht, Parade und Volksfest entsteht ein kollektiver Akt im Stadtraum.
Als zeitgenössische Choreografie strukturiert TRANSMYTHIC PROCESSION jeden Mittwoch den gemeinsamen Weg von der Klasse für Transmediale Kunst zum schwimmenden Haus der Republik. Hier sind es freie performative Formen, die Alternativen von Gemeinschaft, Macht und Zugehörigkeit feiern.
Mit Arbeiten von Ymo 09, Paul-Can Atlama, Lea Neckel, Luna Maluna Gri, Sophia Festini Sughi, Angela Proyer, Katharina Busl, Daryna Moisieienko, u.a. Kuratiert von Doris Krüger