Thom Luz

© Sandra Then

Biografie

Thom Luz wurde in Zürich geboren. Er studierte Schauspiel an der HMT Zürich und gab sein Regiedebüt mit Patience Camp im Rahmen des Treibstoff Theater Festivals 2007 an der Kaserne Basel. Seitdem arbeitet Luz sowohl in der freien Szene als auch an Stadttheatern. Archiv des Unvollständigen (mit Autorin Laura de Weck) wurde zu den Mülheimer Theatertagen, zu den Autorentheatertagen des Deutschen Theaters Berlin und zum Heidelberger Stückemarkt 2014 eingeladen. Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Die sinnfrei geschäftige Atmosphäre erinnert an Regie-Altmeister Christoph Marthaler, aber das junge Team kreiert etwas eigenwillig Neues.“ 2013 entstand der Gespenstermusikabend WHEN I DIE und tourt seither um die Welt, u.a. Berlin, Jerusalem, Lausanne, Mainz, Marseille, Montpellier, Nanterre, Paris, Reykjavik, Rotterdam, Strasbourg, Tampere und Zürich. Beide Produktionen gaben den Ausschlag für die Wahl zum Nachwuchs-Regisseur des Jahres 2014 bei der Kritiker-Umfrage von Theater heute. Mit der Adaption und Inszenierung von Judith Schalanskys Atlas der abgelegenen Inseln (Staatstheater Hannover) wurde Luz zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Weitere Einladungen folgten 2017 mit Traurige Zauberer und 2019 mit GIRL FROM THE FOG MACHINE FACTORY. Von der Spielzeit 2015/16 bis 2019/20 war Thom Luz Hausregisseur am Theater Basel. Dort entstand u.a. die Produktion LSD - Mein Sorgenkind. In der Spielzeit 2018/19 setzte er die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater Berlin nach Der Mensch erscheint im Holozän (2016) mit der Inszenierung von Thomas Bernhards Alte Meister fort.

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