Eine Party – die vielleicht letzte vor dem Krieg: In einem immersiven Bühnenraum bildet das Publikum gemeinsam mit zwei Darstellerinnen, Perkussionist:innen und einem Chor junger Frauen eine Schicksalsgemeinschaft. Die französische Philosophin Simone Weil setzte sich bereits 1940 mit Homers Ilias, dem Urmythos kriegerischer Gewalt auseinander und analysierte die Dynamiken und Mechanismen unaufhörlicher Kriegstreiberei. Ihre Gedanken nimmt das österreichisch-brasilianischspanische Trio Brigitta Muntendorf (Komposition), Christiane Jatahy (Regie) und Rosa Montero (Text) als Inspiration und setzt dem homerischen Mythos zeitgenössische feministische Positionen entgegen. In einem 3DAudioSetting, mit Knochenschall-Kopfhörern und Live-Kamera wird zusammen gefeiert – am Rande des Abgrunds.
Eine gemeinsame Produktion der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und der Kunstfestspiele Herrenhausen
Komposition Brigitta Muntendorf Regie Christiane Jatahy Text Rosa Montero Mit Sofia Jernberg, Margaux Marielle-Trehoüart, Les Percussions de Strasbourg (François Papirer, Yi-Ping Yang, Tamara Kurkiewicz, Marius Schmidlin), Aduni Guedes, Landesjugendchor Wien und Statist:innen Licht Thomas Walgrave (in Zusammenarbeit mit Júlio Parente) Kamera Paulo Camacho Klangregie Sebastian Schottke Dramaturgie Jana Beckmann, Martin Mutschler Programming, Live-Elektronik Lukas Nowok 3D-Audio Banu Sahin
Kompositionsauftrag Wiener Festwochen | Freie Republik Wien Produktion Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, KunstFestSpiele Herrenhausen Koproduktion Les Percussions de Strasbourg
Die Produktion wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Deutschland).
Weltpremiere Mai 2026, Wiener Festwochen | Freie Republik Wien