Die spanische Radikalkünstlerin Angélica Liddell und den japanischen Autor Yukio Mishima verbindet die Suche nach der Einheit von Schönheit, Erotik und Tod. Seppuku, auch als Harakiri bekannt, ist der rituelle Selbstmord der Samurai und Ausgangspunkt für Liddells neueste Arbeit – eine Reflexion über Tod und Selbstmord, geboren aus einem extremen Lebenswillen; ein Ritual für die Toten und die Lebenden; ein Abschiedsgedicht, das Schmerz und Schönheit vereint. Selbstmord, so Liddell, sei immer eine avantgardistische Handlung und beinhalte eine brutale ästhetische Komponente. Liddell konfrontiert den Tod mit Lust und Schönheit, das Leben mit seiner Endlichkeit: Kunst als Ausdruck des Verlangens nach Ekstase! Gemeinsam mit einem Tänzer und einem Darsteller aus Japan – Wegbegleiter Liddells – geht sie in ihrer neuesten Arbeit ans Limit: körperlich, seelisch, künstlerisch.

Regie, Text, Bühne, Kostüm Angélica Liddell Mit Alberto Alonso Martínez, Masanori Kikuzawa, Angélica Liddell, Gumersindo Puche, Kazan Tachimoto, Nonoka Kato / Ichiro Sugae Licht Javier Alegría Technische Leitung Maxi Gilbert Lichttechnik Francisco Jesús Galán Ton Antonio Navarro Bühnentechnik Javier Castrillón Inspizienz Helena Galindo Konstruktion Bühne Alfonso Reverón Díaz Logistik Helena Pastor Produktion Gumersindo Puche Produktionsassistenz Jaime Del Fresno
Produktion Compagnie Atra Bilis Teatro / Iaquinandi, S.L. Koproduktion Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Festival Temporada Alta, Théâtre National de Strasbourg, Festival Grec, Odéon–Théâtre de l’Europe Mit Unterstützung der Autonomen Gemeinschaft Madrid
Weltpremiere November 2025, Temporada Alta (Girona)
Dank an das Cervantes Institut Tokio und Noh-Performer:in Tsuano Yamai,
außerdem an die Spanische Botschaft, die die Vorstellungen in Wien unterstützt.