Romeo Castellucci, Wolfgang Amadeus Mozart, Raphaël Pichon, Pygmalion
Requiem
Musik, Theater
Sprache Requiem-Text mit deutscher und englischer Übersetzung, deutsche Projektionen
Dauer 90 Min.
Preise 20 / 45 / 65 / 90 / 115 / 145 Euro

Der Verkauf (online und telefonisch) startet am 26. Januar um 10 Uhr.

Termine
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    Der Prolog der diesjährigen Wiener Festwochen ist eine Ode an das Leben. Stammgast-Starregisseur Romeo Castellucci widmet sich dem letzten, unvollendet gebliebenen Werk von Wolfgang Amadeus Mozart. Seine Inszenierung des Requiem ist unbestritten ein Meisterwerk. Gemeinsam mit dem Dirigenten Raphaël Pichon und dem herausragenden, aus Orchester und Chor bestehenden Ensemble Pygmalion gelingt ein umfassender Rausch des Werdens und Vergehens. Kreistänze, Farb-, Material- und Bilderschlachten oszillieren zwischen Festen des Kommenden und feierlichen Verabschiedungen. Diese ästhetisch opulente, szenische Fassung der berühmten Totenmesse präsentiert den Chor als zentralen Protagonisten. So gilt der Abend nicht einem Individuum, sondern blättert im „Atlas des großen Sterbens“. Während sich die Auslöschung chronologisch über Dinosaurier und Neandertaler uns Heutigen annähert, hält ein überwältigendes Ensemble von Sänger*innen und Tänzer*innen mit Lebendigkeit dagegen. Die christliche Hoffnung auf Erlösung im Jenseits wird bei Castellucci zum notwendigen Neuanfang einer nächsten Generation.

    • Künstlerisches Team

      Musikalische Leitung Raphaël Pichon Regie, Bühne, Kostüme, Licht Romeo Castellucci Dramaturgie Piersandra Di Matteo Mitarbeit Regie, Kostüm Silvia Costa Regieassistenz Josie Daxter Assistenz Bühne Alessio Valmori Assistenz Kostüm Elisabeth De Sauverzac Assistenz Licht Marco Giusti Choreographie Evelin Facchini Orchester, Chor Pygmalion Sopran Sandrine Piau Alt Sara Mingardo Tenor Anicio Zorzi Giustiniani Bass Luca Tittoto Mit 20 lokalen Darsteller*innen

    • Produktion

      Produktion Festival d’Aix-en-Provence Koproduktion Wiener Festwochen, Adelaide Festival, Theater Basel, Palau de les Arts Reina Sofía (Valencia), La Monnaie / De Munt (Brüssel)

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