René Pollesch

© Thomas Aurin

Biografie

René Pollesch, 1962 in Friedberg/Hessen geboren, ist ein deutscher Dramatiker und Regisseur. Er studierte im ersten Jahrgang am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen bei Andrzej Wirth und Hans-Thies Lehmann. Ab 1998 führte er seine Stücke in eigener Regie an verschiedenen Theatern des deutschen Sprachraums auf. Außerdem erarbeitete er seine Texte mit Schauspiel-Ensembles in Santiago de Chile, Stockholm, Tokio und Warschau. Seine erste Opernregie wurde 2010 mit Metanoia. Über das Denken hinaus im Ausweichquartier der Staatsoper Berlin im Schillertheater uraufgeführt. 2015 zeigte er die genreübergreifende Oper Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte (Musik: Dirk von Lowtzow) an der Berliner Volksbühne. Für das Wiener Burgtheater inszenierte er Hallo Hotel ...!, Häuser gegen Etuis, Das purpurne Muttermal (ausgezeichnet mit dem Nestroy 2007 als „Bestes Stück“), Fantasma (Publikumspreis der Mülheimer Theatertage 2009), Peking Opel, Die Liebe zum Nochniedagewesenen, Cavalcade or Being a holy motor und Carol Reed. Zuletzt war 2019 Deponie Highfield bei den Wiener Festwochen zu sehen. Zahlreiche seiner Stücke wurden zu den Mülheimer Theatertagen und zum Berliner Theatertreffen eingeladen, so zuletzt 2012 Kill your Darlings! Streets of Berladelphia (Berliner Volksbühne). 2012 erhielt er den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für sein dramatisches Gesamtwerk und wurde Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Ab der Saison 2021/22 leitet René Pollesch als Intendant die Volksbühne Berlin.

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René Pollesch
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