Rabih Mroué
Biografie
Rabih Mroué (*1967) ist Theaterregisseur, Schauspieler, bildender Künstler und Autor. Er wurde in Beirut geboren und lebt heute in Berlin. In seinen Arbeiten nutzt Mroué Videos, Fotografien und historische Dokumente und verwischt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.
Gemeinsam mit Lina Majdalanie arbeitet er im Regieduo an der Schnittstelle von Theater, Performance und Installation. Mit Borborygmus waren sie bereits 2019 bei den Wiener Festwochen zu Gast. Ihre gemeinsame Inszenierung Four Walls and a Roof wurde 2025 zum Impulse-Festival eingeladen.
Mroué ist Redakteur bei The Drama Review /TDR (New York), sowie Mitbegründer des Beirut Art Center (BAC). Von 2013 bis 2014 war er Stipendiat am Internationalen Forschungszentrum: Interweaving Performance Cultures/ FU/Berlin. Später, von 2015 bis 2019, arbeitete er als Theaterregisseur an den Münchner Kammerspielen.
Seine Werke, darunter Hartakāt (2023), Sunny Sunday (2020) oder So Little Time (2016), wurden international gezeigt, etwa im Reina Sofia Museum (Madrid), im MoMA (New York) und im Centre Pompidou (Paris).