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Programm
höhepunkte

Theater, Oper, Musik, Tanz und bildende Kunst: Vom 12. Mai bis 21. Juni bringt Wiens größtes Kunstfestival wieder internationale Gastspiele und neue Eigenproduktionen auf zahlreiche Bühnen der Stadt. Erste Highlights verraten wir Ihnen schon heute. Murder Mysteries und Kinderbuchklassiker spielen dabei ebenso eine Rolle wie „Femme Fatales“, musikalische Allroundgenies und Nobelpreisträgerinnen.
Das gesamte Festivalprogramm für 2023 wird am 2. März veröffentlicht. Karten sind ab dem 6. März online und telefonisch erhältlich!

Susanne Kennedy, Markus Selg
ANGELA (a strange loop)
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Susanne Kennedy, Markus Selg
ANGELA (a strange loop)

Angela funktioniert in ihrem Alltag – bis eine unbestimmte Krankheit eintritt, die ihren Blick auf die Welt verändert. Einschränkung, Isolation, Ungleichbehandlung – was bedeutet es, am Leben zu sein? Die neue Produktion der Regisseurin Susanne Kennedy reflektiert die pandemische Situation im Allgemeinen und die Verwundbarkeit weiblicher Körper im Besonderen. Neben der Figur Angela tritt der Bühnenraum des bildenden Künstlers Markus Selg als zweiter, virtueller Protagonist in Erscheinung. Nach Einstein on the Beach (2022 bei den Wiener Festwochen) setzen Kennedy und Selg in ANGELA (a strange loop) ihre Suche nach alternativen Formen des Miteinanderlebens fort.

Ort: Halle G im MuseumsQuartier

Simon McBurney / Complicité
Drive Your Plow Over the Bones of the Dead
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Simon McBurney / Complicité
Drive Your Plow Over the Bones of the Dead
Nach dem Roman Gesang der Fledermäuse von Olga Tokarczuk

In einer abgelegenen Sommerhaussiedlung sterben mitten im Winter Männer durch mysteriöse Umstände. Schon 2009 veröffentlichte die mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnete, polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk den feministischen Kriminalroman Gesang der Fledermäuse. Mit einem zehn-köpfigen Ensemble greift der britische Theatermacher Simon McBurney die Themen des Romans auf und adaptiert den Stoff für die Bühne. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Auseinandersetzungen über Klimaaktivismus und Ökoterrorismus ist es ein Werk von unheimlicher Brisanz.

Ort: Theater Akzent

Teaser


Pressestimmen

Mud, murder and homemade schnapps: eco-thriller Drive Your Plow Over the Bones of the Dead roars back (The Guardian)

Hunter is masterful in the role – delivering Joycian cadences in her deliciously gravelly timbre, she’s a thrilling presence. It’s also worth saying that it is an all too rare and unmitigated pleasure to see a woman in her mid 60s taking centre stage. (B24/7)

Complicité productions are renowned for their virtuoso creative collaboration, and the staging is nothing short of sensational here. (B24/7)

Mariano Pensotti / Grupo Marea
La Obra
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Mariano Pensotti / Grupo Marea
La Obra

Der argentinische Künstler Mariano Pensotti präsentiert mit Das Stück einen Theaterabend unwahrscheinlich wie die Wirklichkeit und in sich verschachtelt wie eine Matrjoschka-Puppe. Die Storyline: Ein europäischer Theatermacher stolpert in einem Zeitungsartikel über die Geschichte des polnischen Juden Simon Frank, der nach seiner Flucht vor dem Nationalsozialismus in einem kleinen argentinischen Dorf sein ehemaliges Zuhause als Kulisse nachbaut und Jahr für Jahr mit der Dorfgemeinschaft seine Lebensgeschichte als Theaterstück auf die Bühne bringt. Bis er eines Tages verhaftet wird…

Ort: Jugendstiltheater am Steinhof

Marlene Monteiro Freitas, Alban Berg, Maxime Pascal, ORF Radio Symphonieorchester Wien
LULU
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Marlene Monteiro Freitas, Alban Berg, Maxime Pascal, ORF Radio Symphonieorchester Wien
LULU
Wu Tsang / Moved by the Motion
Pinocchio
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Wu Tsang / Moved by the Motion
Pinocchio

Der italienische Schriftsteller Carlo Collodi erfand 1881 eine heute weltbekannte Figur und gab ihr den Namen Pinocchio, Pinienauge. In der Neuinterpretation von Pinocchio fragt sich die Regisseurin, Filmemacherin und Performance-Künstlerin Wu Tsang gemeinsam mit ihrer Gruppe Moved by the Motion, was es eigentlich bedeutet „ein echter Mensch“ zu sein. Auf einer glitzernden Spiegelfläche und vor einer riesengroßen Videowand verwandeln sich die Schauspieler:innen in Bäume, Marionetten und überraschende Zwischenwesen. Fantastische Kostüme, Bewegung und Musik, Poesie und Animation verbinden sich zu einem Theatererlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Ort: Volkstheater

Teaser

Pressestimmen

Collodis Pinocchio wird hier radikal entstaubt, und was zum Vorschein kommt, ist eine fantastisch schillernde Diskursmaschine auf der Höhe unserer Zeit. (WOZ, 23.11.2022)

Hausregisseurin Wu Tsang und ihre Performance Gruppe Moved by the motion richten am Pfauen ein visuell und akustisch perfekt inszeniertes Spektakel an. (Radio SRF 2 Kultur, 14.11.2022)

Das Ganze fügt sich perfekt zu einem glitzernden Illusionstheater, das mit einfachen Mitteln große Wirkung erzielt und immer wieder Tänzer:innen wie Tosh Basco oder Josh Johnson spritzige Auftritte bietet. Auf der Bühne, in deren Boden sich die Animationen des Hintergrunds spiegeln, sind große Himmelsflüge genauso möglich wie Tauchgänge auf dem Meeresboden oder unvermutete Treffen im Walfischbauch. (nachtkritik, 13.11.2022)

Stan Douglas, George Lewis, Jeffery Renard Allen, Ensemble Modern
Song of the Shank
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Stan Douglas, George Lewis, Jeffery Renard Allen, Ensemble Modern
Song of the Shank

Mit Song of the Shank zeigen der renommierte Komponist George Lewis und der bildende Künstler Stan Douglas eine Bühnenadaption des gleichnamigen Romans von Jeffery Renard Allen. Zentrale Figur ist Thomas Wiggins, blinder, afroamerikanischer Klaviervirtuose und Komponist, der 1849 als Sklave in den Südstaaten geboren und als „Blind Tom“ bekannt wurde. Wiggins begann schon als Fünfjähriger zu komponieren und absolvierte 1860 einen Auftritt im Weißen Haus. George Lewis imaginiert in seiner Komposition für das Ensemble Modern, wie Blind Toms Musik heute klingen würde, Stan Douglas setzt auf behutsame Visualisierungen. Ein Abend über Musik, Identität und Menschenrechte.

Ort: Halle G im MuseumsQuartier

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