Mette Edvardsen, Matteo Fargion Penelope Sleeps

© Iben Edvardsen
© Werner Strouven
© Werner Strouven

Unterstützt vom Komponisten und Performer Matteo Fargion wagt sich die norwegische Künstlerin Mette Edvardsen erstmals in die Welt der Oper. Edvardsen, die bei den Festwochen auch in ihre Bibliothek der lebenden Bücher einlädt, schreibt einen Essay, in dem sie alternative Szenarien für die mythologische Figur der Penelope entwirft. Sie sucht nach Aspekten abseits des Wartens, das der Zurückgelassenen gemeinhin als Einziges zugeschrieben wird. Essai bedeutet im Französischen Versuch, opera ist das italienische Wort für Arbeit. Ein „Versuch in Arbeit“ also, der neue Horizonte eröffnet. Eine Sängerin taucht Penelope Sleeps in Klänge, ohne dabei jedoch klassische Vorstellungen von Oper zu bedienen. Vielmehr geht es in dem intimen Abend um das Zusammenspiel von Stimme und Sprache, Körper und Musik. Ein Spielen und Ausprobieren – gedanklich ebenso wie künstlerisch.