Sorour Darabi Farci.e

© Mehrdad Motejalli

Sprache kann eine Zumutung sein. Der*die iranische Künstler*in Sorour Darabi hat das am eigenen Leib erfahren.
Während des Choreografie-Studiums in Montpellier erlebte er*sie, welch starken Einfluss Sprache auf die Wahrnehmung der Welt hat. In seiner*ihrer Muttersprache Farsi gibt es keine Geschlechtsmarkierungen, im Französischen wiederum ist alles entweder männlich oder weiblich. Eine echte Entdeckung ist die davon inspirierte Performance Farci.e, 2016 beim Zürcher Theater Spektakel mit dem Jury-Preis geehrt.
Mit Witz und einer Spur Frechheit zeigt er*sie, wie Worte und die durch sie vermittelten Ordnungen in den Körper eindringen.

Die Wiener Festwochen bieten mit Farci.e und Savušun zwei ausdrucksstarke Einblicke in einen originellen künstlerischen Kosmos.

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