Bouchra Ouizguen Corbeaux

© Hasnae El Ouarga

Frauen, ganz in Schwarz, die Köpfe von weißen Tüchern umhüllt. Wie in einem uralten Ritual formieren sie sich, werfen ihre Köpfe vor und zurück, stoßen harte, beinahe tierische Schreie aus. Bouchra Ouizguen, Wegbereiterin des zeitgenössischen marokkanischen Tanzes, schuf Corbeaux (Krähen) 2014 für die Biennale in Marrakesch. Bereits in zahlreichen Städten hat sie gemeinsam mit den Performerinnen ihrer Compagnie O und lokalen Teilnehmerinnen neue Ausgaben entwickelt. Endlich gibt es nun auch eine Wiener Version der hypnotisierenden Performance. Die wie in Trance wirkenden Frauen jeden Alters wecken mit ihrem Tanz eine Unzahl an Assoziationen: Schöpfung und Erschöpfung, Schönheit und Gefahr, ziehende Menschen und Vögel, die Kraft des Weiblichen ebenso wie seine Unterdrückung in vielen Gesellschaften. Corbeaux erinnert an so essentielle Dinge wie Gemeinschaft und Mitmenschlichkeit. Ein Erlebnis, das niemanden kalt lässt.

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