PNØ

© Astrid Knie

Biografie

PNØ besteht aus der experimentellen Vokalistin Agnes Hvizdalek und dem Techno-Innovator Jakob Schneidewind an elektronischen Instrumenten. Sie kombinieren minimalistische musikalische Strukturen mit organischen Improvisationen, pure Stimmklänge mit Drummachines, Synthesizern und Effekten, die den Output des jeweils anderen triggern und manipulieren. Obwohl sie in ihrer künstlerischen Laufbahn unterschiedliche Wege gegangen sind, arbeiten sie zusammen, seit sie sich 2005 in der Improvisationsklasse an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien kennengelernt haben. Ihre Vision für die Zukunft der Musik lässt sie den Grenzbereich zwischen experimenteller Improvisation und elektronischer Tanzmusik ausloten. Ihr Album Hypatia erscheint im Laufe dieses Jahres.
Agnes Hvizdalek ist eine musikalische Anarchistin, die mit ihrer Stimme als Instrument abstrakte Vokalmusik schafft. Ihr radikaler Ansatz führt zu Kooperationen mit Underground-Noise-Musik, Jazz sowie zeitgenössischer Musik. Hvizdalek ist in Wien aufgewachsen und 2008 nach Norwegen gezogen, wo sie 2017 ein dreijähriges Stipendium des Kulturrates erhielt. 2020 nahm sie am Mentoring-Programm des Borealis-Festivals für experimentelle Musik teil und wurde 2021 für KUPP, das nationale Förderprogramm für junge Kompositionstalente, ausgewählt. 2022 war sie kuratierende Künstlerin des Music Unlimited Festivals in Österreich.
Jakob Schneidewind ist vor allem als Bassist der österreichischen Technoband Elektro Guzzi bekannt, die 2012 mit dem European Border Breakers Award ausgezeichnet wurde. 2016 war er als Solo-Künstler Teil von SHAPE, der europäischen Plattform für innovative Musik. 2021 erschien sein Album Beta EP, das Ambient-Drones und Beats kombiniert. Gemeinsam mit Bernhard Hammer (Buenaventura) bildet er das Duo Monochord, das sich auf elektroakustische Experimente konzentriert. Zusammen mit seinen Bandkollegen betreibt er das Label Palazzo Recordings.

Zugehörige Projekte
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