Philippe Quesne

© Manuel Obadia Wills

Biografie

Philippe Quesne, geboren 1970, ist ein französischer Künstler, Regisseur und Bühnenbildner. Er studierte bildende Kunst, visuelle Gestaltung und Bühnenbild in Paris. 2003 rief er das Vivarium Studio ins Leben, ein Labor für theatralische Innovation, in dem Maler*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen zusammenarbeiten. Die Dramaturgie der von ihm konzipierten und inszenierten Performances basiert auf einer starken Verbindung zwischen Raum, Bühnenbild und Körpern. Die Bühnenbilder werden oft zu Arbeitsstudios oder „Vivarien“, die einen Mikrokosmos darstellen. Seine multidisziplinären Performances sind international auf vielen Festivals zu sehen. Seit 2014 leitet Philippe Quesne das Theater Nanterre-Amandiers in Paris, wo die Arbeiten Le Théâtre des négociations (2015) – eine Zusammenarbeit mit Bruno Latour – , La Nuit des taupes (Die Nacht der Maulwürfe, 2016) und Crash Park, la vie d’une île(2018) entstanden sind. Zusätzlich zu seinen Bühnenarbeiten konzipiert er Performances und Interventionen für den öffentlichen Raum und in Landschaften. 2018 inszenierte er erstmalig eine Oper: Ushernach Edgar Allan Poe mit Musik von Claude Debussy und Annelies Van Parys an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Seit 2019 ist er künstlerischer Leiter der französischen Pavillons bei der Prague Quadriennal. Bei den Wiener Festwochen waren bisher seine Arbeiten La Mélancolie des Dragons (2008), L’Effet de Serge (2009) und Swamp Club(2013) zu sehen.

Produktionen und
Veranstaltungen von
Philippe Quesne
logo
logo
Drücken Sie die Eingabetaste, um zu suchen, oder ESC, um zu schließen
Die Wiener Festwochen danken ihren Partnern