Philippe Parreno

© Ola Rindal

Biografie

Philippe Parreno ist ein bildender Künstler aus Paris, der international arbeitet, ausstellt und publiziert. Er studierte von 1983 bis 1988 an der Ecole des Beaux-Arts in Grenoble und von 1988 bis 1989 am Institut des Hautes Etudes en arts plastiques im Palais de Tokyo, Paris. Als zentraler Künstler seiner Generation hat er das Ausstellungserlebnis radikal umgedeutet, indem er die Ausstellung selbst als Medium versteht, deren Konstruktion im Mittelpunkt seines Arbeitsprozesses steht. Er arbeitet in einer breiten Vielfalt von Medien wie Film, Plastik, Malerei und Text und versteht seine Ausstellungen als geskripteten Raum, in dem sich eine Reihe von Ereignissen entfaltet. Exemplarisch dafür steht sein Auftragswerk für das MoMA in New York 2019: Eine ortsspezifische Arbeit mit dem Titel Echo, bestehend aus einem mehrteiligen Automat in der Museumslobby, der sich live auf ausgewählte Daten aus der unmittelbaren Umgebung reagierend bewegt. 2016 wurde Parreno mit der prestigeträchtigen Hyundai Commission in der Tate Modern Turbine Hall in London bedacht, betitelt Anywhen, die internationales Ansehen auf sich zog. 2013 war er der erste Künstler, der die kompletten 22.000 Quadratmeter Ausstellungsraum des Palais de Tokyo in Paris mit seiner monumentalen Ausstellung Anywhere, Anywhere Out of the World bespielte. In Cannes feierte 2006 beim 66. Filmfestival sein Film Zidane: A 21st Century Portrait in Co-Regie mit dem Künstler Douglas Gordon Weltpremiere. 2019 wurde Parreno eingeladen, sein neues Filmprojekt No More Reality Whereabouts beim 48. International Film Festival in Rotterdam zu präsentieren. Philippe Parrenos große Soloschau im Gropius Bau Berlin 2018 führte Werke aus vergangenen Projekten des Künstlers zusammen, darunter My Room is Another Fishbowl (2018), Anywhen (2018), The Crowd (2018) und Sonic Waterlilies (2018).

Produktionen und
Veranstaltungen von
Philippe Parreno
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