Österreichisches Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music
Ort ÖMSUBM
Preis 10,50 Euro

Karten erhalten Sie über das Belvedere 21 oder an der Kasse des ÖMSUBM.

Termine
Vorige Termine
15. Mai
Sonntag
11. Juni
Samstag
Zeit Di – So, 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 21 Uhr (Montags an Feiertagen geöffnet)
 
21. Mai
Samstag
Zeit 18 Uhr
Jeder singt nach seiner Weise: Schwarze Musiker:innen in Österreich
 
28. Mai
Samstag
Zeit 18 Uhr
Wurlitzer: Österreichische Schwarze Geschichten Lesen und Hören
 
4. Juni
Samstag
Zeit 18 Uhr
Welcher Pfad Führt Zur Geschichte
 
11. Juni
Samstag
Zeit 18 Uhr
Mein österreichisches Herz
 
Weitere Termine
© ÖMSUBM
© ÖMSUBM
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Mit seiner Eröffnung im Rahmen der Wiener Festwochen positioniert sich das Österreichische Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music (ÖMSUBM) als führendes Museum für Schwarze Kultur und Popularmusik im deutschsprachigen Raum. Es beherbergt ein umfassendes Archiv an Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Erinnerungsstücken, die an einem lebendigen Ort der Vermittlung und Diskussion von Schwarzer Kunst und Geschichte ausgestellt werden. Kuratiert von Joana Tischkau, Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe, Frieder Blume und Dalia Ahmed versammelt das Museum Geschichten von Schwarzen Künstler:innen und Entertainer:innen, die in der weiß dominierten deutschsprachigen Unterhaltungsindustrie zu Prominenz gekommen sind. Es verdeutlicht so die Bedingungen für die Karrieren von u. a. Tic Tac Toe, Arabella Kiesbauer, den Rounder Girls, Mola Adebisi oder Roberto Blanco im Zeitraum von den 1940ern bis in die frühen Nullerjahre, die einen Wendepunkt zwischen dem Bedeutungsverlust des Programmfernsehens und dem Beginn der Youtube-Ära markieren. Performances, Vorträge, Panels und Konzerte von aktuell in Österreich lebenden Schwarzen Künstler:innen, Aktivist:innen und Medienschaffenden treten in Dialog mit der Sammlung des Museums und machen es zu einem Ort des zukunftsweisenden Austauschs mit der Vergangenheit.

  • 14. Mai, 18 Uhr - ca. 1 Uhr Feierliche Eröffnung des ÖMSUBM

    Mit After Party (bis 1 Uhr)

    Ehrenschutz: Dr.in Mireille Ngosso, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat

    Wien bekommt ein neues Museum! Das Österreichische Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music lädt ein zur feierlichen Eröffnung mit umfangreichem Programm. Ein Abend mit Reden von Dr.in Mireille Ngosso und Vanessa Spanbauer, einem musikalischen Begleitprogramm von und mit Jon Sass sowie der erstmaligen Möglichkeit des Besuchs der Ausstellungen. Abgerundet werden die Feierlichkeiten von einer After-Party mit dem Rapper T-Ser, den DJs Tonica Hunter und Tmnit Ghide sowie Special Guest Grace Marta Latigo aka OGG aka OriginalGangsterGrace.

    18 Uhr Eröffungsreden
    Dr.in Mireille Ngosso
    Vanessa Spanbauer

    Musikalische Präsentation
    von Jon Sass (Konzept und Programmdirektor) und Roland Guggenbichler (Musikalischer Leiter)
    mit Carole Alston, Kim Cooper, Previn Moore und Nelson Williams

    21 Uhr
    Performance: T-Ser

    Ab 22 Uhr
    DJs (im Untergeschoss)
    Tonica Hunter (Sounds of Blackness)
    Tmnit Ghide (Alvozay, DiaspoRa.dio)
    & Special Guest Grace Marta Latigo aka OGG aka OriginalGangsterGrace
    Im Anschluss an die Eröffnung im ÖMSUBM
    sind alle Gäste herzlich zum After Show
    Event Majira von Sounds of Blackness im Volksgarten Pavillon eingeladen. (Eintritt 8 Euro)

  • 21. Mai, 18 Uhr Jeder singt nach seiner Weise: Schwarze Musiker:innen in Österreich

    Filmabend mit Gesprächsrunde im Blickle Kino

    Im Jahr 2000 vertreten die Rounder Girls Österreich beim Eurovision Song Contest mit ihrem Song All To You! Doch wer genau sind diese drei Soul-, Jazz- und Pop-Sängerinnen? Sabine Derflingers Dokumentarfilm The Rounder Girls aus 1998 begleitet die drei Musiker:innen Kim Cooper, Lynne Kieran und Tini Kainrath sowie den Band-Gründer und Keyboarder Gerri Schuller. Ein Film über den Bandalltag vor dem großen Durchbruch. Im Anschluss an The Rounder Girls wird eine Preview des entstehenden Dokumentarfilms Austro-Schwarz des Wiener Musikers Mwita Mataro gezeigt. Austro-Schwarz soll die aktuelle Österreichische Musikszene und die Schwarzen Akteur:innen darin abbilden. Um über das Musikschaffen in diesem Land gestern, wie heute (und auch morgen) zu sprechen, kommen Musiker:innen anschließend in einem Panel zusammen, um von ihren Erfahrungen und Beobachtungen zu sprechen.

    Panelteilnehmer*innen: Kim Cooper, Mwita Mataro und Fred Owusu

  • 28. Mai, 18 Uhr Wurlitzer: Österreichische Schwarze Geschichten Lesen und Hören

    Ein literarisches und musikalisches Wunschkonzert mit optionaler Tanzfläche

    Die nach dem deutsch-amerikanischen Jukebox-Hersteller Joseph Wurlitzer benannte Musiksendung Wurlitzer wurde zwischen 1987 und 1995 im ORF ausgestrahlt. Erstmals als das rot-weiß-rote Wunschprogramm angekündigt, konnten sich Zuschauer:innen per Telefonanruf oder Fax ihre Musikwünsche erfüllen lassen und Grüße an das österreichische Fernsehpublikum senden. Das Österreichische Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music lässt diese ur-österreichische Tradition wieder aufleben und kreiert sein eigenes Schwarzes Wunschkonzert.
    Zeitgenössische Österreichische Künstler:innen und Medienschaffende sind dazu eingeladen, ihre Lieblingsgeschichten sowie Songs aus dem Archiv des ÖMSUBM vorzulesen und aufzulegen. Im Anschluss an die Lesung und eine Listening Session sind auch Gäste und Zuschauer:innen dazu eingeladen, ihre mitgebrachten Schwarzen Schätze auf Tonträgern (Schallplatten, Kassetten, CDs) aufzulegen.

  • 4. Juni, 18 Uhr - 22 Uhr Welcher Pfad Führt Zur Geschichte

    ÖMSUBM Wikipedia Edit-a-thon

    Die Online-Enzyklopädie Wikipedia, die durch freiwillige und ehrenamtliche Autor:innen befüllt wird, ist lang nicht so egalitär wie sie zunächst scheint. Neben einer unausgewogenen Repräsentation von FLINTA*, fehlen der Plattform auch Artikel zu Schwarzen historischen und zeitgenössischen Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses. Diese Schieflage gilt es zu editieren! Dalia Ahmed und Tonica Hunter laden ein zum Edit-a-thon ins Österreichische Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music um Schwarze Akteur:innen der österreichischen (Entertainment-)Geschichte auf Wikipedia aufscheinen zu lassen. Rassistische Formulierungen in vorhandenen Artikeln werden beanstandet und die Biografien der Musiker:innen, Künstler:innen, Schriftsteller:innen gemeinsam in die Online-Enzyklopädie hineinreklamiert!


    Begleitend zur Veranstaltung findet ein dreitägiges Labor zur Vertiefung in die Thematik und vorbereitenden Recherche statt. Weitere Details und Anmeldung hier.
    Konzipiert mit Tonica Hunter.

  • 11. Juni, ab 18 Uhr Mein österreichisches Herz

    Ein Abend für Arabella Kiesbauer

    Millionen von Menschen haben zehn Jahre ihres Lebens lang regelmäßig eingeschaltet, wenn Arabella Kiesbauer den Gästen ihrer Talkshow große Emotionen entlockte, Tabus brach und vor allem auch gute Laune verbreitete. Sie war die Talkshow-Queen des deutschsprachigen Fernsehens. Als solche ist sie ein prägender Einfluss bis in die Gegenwart hinein, in der sie weiterhin mit großem Erfolg Formate wie Starmania moderiert und sich politisch aktiv engagiert. Im Gespräch mit der ORF-Journalistin Claudia Unterweger blickt sie an diesem ihr gewidmeten Abend im ÖMSUBM auf Ihre Karriere zurück, von den Anfängen als Moderatorin der ORF-Jugendsendung X-Large bis heute. Und auch diejenigen, die in jungen Jahren als Fernsehkonsument:innen arabellisiert wurden, kommen zu Wort und zollen Kiesbauers Einfluss auf ihre eigenen Lebenswege und Karrieren Tribut. Sie hat die deutschsprachige Unterhaltungsindustrie geprägt, wie kaum eine andere. Dieser Abend ist eine Hommage an sie, ein Abend mit und für Arabella Kiesbauer.

  • In Kooperation mit

    Deutsches Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music, Wiener Festwochen, Belvedere 21

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