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© Alexandra Thompson

Nesterval

Biografie

Nesterval, das immersive Theater-Ensemble, welches 2011 von Martin Finnland und Teresa Löfberg gegründet wurde, versteht sich als queeres Volkstheater, das Klassiker der Literatur-, Kino- oder Theatergeschichte in die Gegenwart übersetzt, überzeichnet und dekonstruiert. Im Zentrum jeder Inszenierung stehen die Lust am Spiel, das Schaffen eines theatralen Erlebnisraums, das Einbeziehen des Publikums durch Interaktion und die Setzung einer politischen Dimension, wodurch gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen und verhandelt werden.

Ihre Stücke basieren stets auf epochalen Erlebnissen der fiktiven Familiendynastie Nesterval. Sämtliche der bisher mehr als 30 in Österreich und international gezeigten Produktionen sind ortsspezifisch angelegt und nehmen Bezug auf den kulturellen, sozialen und historischen Hintergrund des jeweiligen Spielorts.

Drei Mal war Nesterval bereits für den Nestroy-Theaterpreis nominiert; zuletzt 2023 für Die Namenlosen, eine Arbeit, die sich mit der Verfolgung queerer Menschen im Nationalsozialismus auseinandersetzt. 2025 realisierte die Gruppe die Operetten-Adaption Fürst*in Ninetta und Nestervals Götterdämmerung an der Neuen Staatsoper.

Mit Wallden ist Nesterval heuer zum ersten Mal im Rahmen der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien zu sehen.

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