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„Gibt es einen besonderen Moment deines Lebens, den du einmal aufgeführt sehen willst?“ Diese Frage stellte der schwedische Regisseur und Dramatiker Mattias Andersson den Bewohner:innen Wiens. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien wurden beinahe hundert Interviews mit Menschen geführt, die nach sozio-ökonomischen Aspekten einen Querschnitt der Stadtbevölkerung abbilden. Aus den Antworten entsteht nun das Stück Mythen des Alltags, das von banalen wie existenziellen, von humorvollen wie dramatischen Momenten erzählt und ein wahrhaft pluralistisches und vielstimmiges Panorama der Stadt zeichnet. Mythen des Alltags lässt die Menschen Wiens zu den Urheber:innen ihres eigenen Mythos werden - verdichtet von Andersson und dem Ensemble des Volkstheaters zu einem berührenden, heterogenen, komischen und überraschenden Theaterabend. Dabei kreist das Stück auch immer um die Frage nach dem (Macht-)Verhältnis zwischen Realität und Fiktion, zwischen wahren Geschichten und Kunst und wie das Dokumentarische, das alltägliche Leben zu etwas wird, das wir Theater nennen.
Eine gemeinsame Produktion des Volkstheater Wien und der Wiener Festwochen I Freie Republik Wien
Regie Mattias Andersson Mit Bernardo Arias Porras, Aleksandra Ćorović, Nancy Mensah-Offei, Paula Nocker, Vinzenz Sommer, Karoline Marie Reinke, Günther Wiederschwinger, Johanna Wokalek Bühne, Kostüm Ulla Kassius Musikalische Leitung Anna Sóley Tryggvádottir Licht Charlie Åström Dramaturgie Tobias Schuster Aus dem Schwedischen von Jana Hallberg
Produktion Volkstheater Wien, Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien
Weltpremiere Mai 2026, Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Volkstheater Wien