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Eszter Salamon
MONUMENT 0.6: HETEROCHRONIE / PALERMO 1599 – 1920
Musik, Performance
Termine
24. Mai
Sonntag
Zeit: 20.30 Uhr
 
25. Mai
Montag
Zeit: 20.30 Uhr
 
26. Mai
Dienstag
Zeit: 20.30 Uhr
 
© Dirk Rose
© Dirk Rose
  • Publikumsgespräch

    25. Mai, im Anschluss an die Vorstellung

Widerstand gegen das Vergessen bedeutet Neuordnung des Archivs. Seit 2014 beschäftigt sich die Künstlerin und Performerin Eszter Salamon mit der Idee des Gedenkens und der Macht hinter Geschichtsschreibung. Historische Mumifizierungstechniken, die in den Kapuziner-Katakomben von Palermo bis 1920 praktiziert wurden, und der sizilianische Unabhängigkeitskampf von 1848 sind Ausgangspunkt für MONUMENT 0.6: HETEROCHRONIE / Palermo 1599 – 1920. Salamon verbindet in einer faszinierenden Abfolge von A-cappella-Liedern den Tod und das Leben, Verabschiedungsrituale und aufständische Energie. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart eröffnet sich die Bühne als fiktiver Imaginationsraum. In Gestalt akustischer Körper werden die choreografierten Empfindungen und heterophonen Melodien zu einem lebendigen Monument. Durch die Verbindung verschiedener historischer Zeitstränge, Praktiken und sizilianischer Gesänge ruft Salamon Erinnerungen an vergangene kollektive Kämpfe auf und fragt, welche Formen von Widerstand uns heute inspirieren.

  • Musik basierend auf

    Kompositionen und Liedern des 12. bis 19. Jahrhunderts: C’erano tre sorelle, Volkslied (12. bis 13. Jahrhundert), Arrangement für acht Stimmen von Ignacio Jarquin; Dolente Immagine di Fille mia, Arietta von Vincenzo Bellini (1801-1835); Tarantella del Gargano, traditionelles Liebeslied aus der Region Foggia; Tenebrae factae sunt (1611), kirchliches Stück aus den Responsorien für die Karwoche von Carlo Gesualdo da Venosa (1566-1613), Arrangement für fünf Stimmen von Ignacio Jarquin; La Giuditta dormi aus dem Giuditta Oratorium (1690) von Alessandro Scarlatti (1660-1725); La Surfurara, Lied der Schwefelbergmänner, unbekannte*r Verfasser*in; Canto dei Carrittieri Siciliani, unbekannte*r Verfasser*in; Ninna nanna ri la rosa, traditionelles sizilianisches Wiegenlied; Montedoro, Einführung aus dem Troparium di Catania, Kirchenlied aus dem 12. Jahrhundert

  • Künstlerisches Team

    Konzept, künstlerische Leitung, Choreografie Eszter Salamon Mit Matteo Bambi, Mario Barrantes Espinoza, Krisztiàn Gergye, Domokos Kovàcs, Csilla Nagy, Olivier Normand, Ayşe Orhon, Corey Scott-Gilbert, Jessica Simet Musikalische Recherche Eszter Salamon, Johanna Peine Stimmcoaching Johanna Peine, Ignacio Jarquin Musikalische Leitung, Arrangements Ignacio Jarquin Licht Sylvie Garot Ton Marius Kirch Kostüme Flavin Blanka Dramaturgische Beratung Bojana Cvejić Probenassistenz Christine De Smedt Technische Leitung Matteo Bambi Produktionsleitung Alexandra Wellensiek, Elodie Perrin

  • Produktion

    Produktion Botschaft GbR, Studio E.S Koproduktion Wiener Festwochen, Nanterre-Amandiers, centre dramatique national, PACT Zollverein (Essen), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), KunstFestSpiele Herrenhausen (Hannover), CCN de Caen en Normandie im Rahmen von accueil studio Mit Unterstützung von Kunstencentrum BUDA (Kortrijk), O Espaço do Tempo (Montemor-o-Novo) Gefördert von Ministère de la Culture et de la Communication / DRAC Île-de-France, Conseil régional d’Île-de-France, Kulturstiftung des Bundes (Deutschland) Dank an Odile Blanchard, Fanny Bouquerel, Luca Camilletti, Margit Koch, Camille Lugnier, Leonor Lopes, Marie Maresca, Elena Martin, Matthias Mohr, Christophe Poux, Sabina Stücker, Asphalt Festival / Christof Seeger-Zurmühlen und Jacqueline Friedrich, Théâtre de l’Odeon, Team von Nanterre-Amandiers, centre dramatique national

    Uraufführung Dezember 2019, PACT Zollverein (Essen)

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