Mónica Calle

© Laycos

Biografie

Mónica Calle ist künstlerische Leiterin, Darstellerin und Regisseurin des Theaters Casa Conveniente in Lissabon. Seit 1992 arbeitet sie mit Texten von Autoren wie Stig Dagerman, Fiama Paes Brandão, Peter Handke, Thomas Bernhard, Luigi Pirandello, August Strindberg, Samuel Beckett oder Anton Tschechow. 2007 begann sie Workshops anzubieten, die Schauspieler*innen und nicht-Schauspieler*innen für Proben und Performances zusammenbrachte. Später bildete sie auch Schauspier*innen in Gefängnissen aus und band Ex-Insass*innen als Performer*innen ein.
2013 übersiedelte Casa Conveniente in die Zona J von Chelas, ein soziales Wohnbauprojekt, um dort einen neuen Theaterraum in Lissabon zu gründen. Damit kehrte eine der Grundideen zurück: Die Arbeit von den Rändern der Gesellschaft aus. Mónica Calle gilt in Portugal als Teil einer Generation, die das Portugiesische Theater Anfang der 90er Jahre auf neue Wege führte, und ist heute eine international gefeierte Regisseurin. Ihre Arbeiten Ensaio Para Uma Cartografia (zu Gast bei den Wiener Festwochen 2019) und Carta, beide koproduziert und uraufgeführt am Teatro Nacional D. Maria II, wurden weithin hoch gelobt und tourten durch ganz Europa.
Seit dem Beginn ihrer Karriere wurde Mónica Calle mit zahlreichen Preisen als Schauspielerin und Regisseurin geehrt, darunter der Maria Isabel Barreno Award der Portugiesischen Regierung.

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