MITTEN

Die Wiener Festwochen verändern gegen Ende des Festivals ihren Fokus und öffnen einen Raum für die Begegnung mit ihrem Publikum. Abseits der Bühnen, fern fertiger Kunstwerke, wird die Stadt ausgehend vom Nordwestbahngelände eine Woche lang mit Prozessen, Gesprächen und Erlebnissen befüllt. Statt abendlichem Premierenreigen laden mehrtägige künstlerische Labore MITTEN am Tag zu kollektiven Prozessen ein. MITTEN am Abend bieten Keynotes, Performances und Konzerte ein vielfältiges Programm. Anregend soll es sein, Lust machen und beflügeln, so manche Perspektiven und Grenzen verschieben, Freiräume aufzeigen – dem Wunsch nach Veränderung konkret Möglichkeiten vorführen.

Ort brut nordwest

MITTEN am Tag

KÜNSTLER*INNEN LABORE

MITTEN am Tag widmen sich Festwochen-Künstler*innen und Publikum dem prozessorientierten Austausch und vielfältigen Lernen in praktischen Laboren. Gemeinsam reflektieren sie darüber, was die Stadt liebens- und verachtenswert macht, erzählen Anekdoten zum eigenen Vornamen, führen Dialoge in Wiens Gärten, besuchen und befragen die Donau oder kochen 18 Stunden lang Suppe. Jede einzelne Aktivität folgt dem Wunsch eines Künstlers oder einer Künstlerin, ein bestimmtes, von der Stadt oder der eigenen Recherche inspiriertes Thema zu erkunden. Sie wagen sich selbst in unbekanntes Terrain und laden eine ebenso neugierige Gruppe von Menschen ein, Verbündete in einer mehrtägigen Expedition zu sein.

Termine 1. bis 12. September

Von und mit Azade Shahmiri, Begüm Erciyas, Gabriela Carneiro da Cunha, Jozef Wouters, Kate McIntosh, Laia Fabre, Thomas Kasebacher / notfoundyet, Felix Schellhorn, Melis Tezkan, Okan Urun / biriken, Michikazu Matsune, Stine Javin, Ula Sickle & Persis Bekkering



PREDICTABLY UNPREDICTABLE
Ein Labor zum Festival der Zukunft

Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens laden die Festwochen unter dem Titel Predictably Unpredictable dazu ein, gemeinsam Zukünfte zu entwerfen. Im Rahmen eines viertägigen Labors kommen Forscher*innen und Studierende von fünf Universitäten, Künstler*innen und Publikum zusammen, um in Lectures, Diskussionen sowie performativen, installativen und akustischen Interventionen nach der Positionierung eines Festivals im Gestern, Heute und Morgen zu fragen. Dabei begeben sie sich mithilfe des Festwochen Archivs auf die Spuren der vielfältigen Geschichte des Festivals, diskutieren aktuelle Herausforderungen und entwickeln miteinander Visionen vom Festival der Zukunft: als Ort geplanter Unberechenbarkeit.

Termine 9. bis 12. September

Eintritt frei

Von und mit Alexandra Althoff, Anne Juren, Ash Bulayev, Begüm Erciyas, Carlo Rovelli, Claudia Bosse, Elke Krasny, Helga Nowotny, Jozef Wouters, Marvi Mazhar, Michael Marder, Michael Spranger, Milica Ilić, Piergiorgio Pepe, Sandi Hilal, Viola Gruber, Wolfgang Zinggl, u. a.

MITTEN am Abend

KEYNOTE, PERFORMANCE, MUSIK

MITTEN am Abend spinnt die Gedanken des Tages weiter. Beflügelt von Visionen des Zukünftigen werfen Künstler*innen und Theoretiker*innen einen Blick auf die Unberechenbarkeiten von Raum, Zeit, Begegnung und künstlerischer Praxis. Vier Keynotes entfesseln die Vorstellungskraft.

Inspiriert von einem Stück Festwochen Geschichte präsentieren lokale Künstler*innen vier Skizzen für die Bühne. Mit musikalischen, sprachlichen, szenografischen und performativen Mitteln entstehen künstlerische Auseinandersetzungen mit Geschichte.

Die Abende von MITTEN beschließt eine Gruppe rund um den österreichischen Trompeter Franz Hautzinger. Als 16. Auflage seines Regenorchesters versammelt er um sich drei Ausnahmemusiker*innen plus einen täglich wechselnden Überraschungsgast. Jeden Abend wird aufs Neue improvisiert.

Termine 8. bis 11. September

Eintritt frei
Registrierung erfolgt vor Ort

Von und mit Thomas Hirschhorn, Silvia Bottiroli, Mi You, Philippe Parreno & Andrea Lissoni; Philine Rinnert & Bernhard Fleischmann, Maria Muhar & Sara Ostertag, Sööt/Zeyringer und Curd Duca sowie Franz Hautzinger & Regenorchester XVI

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