MITTEN

Die Wiener Festwochen vollziehen 2021 eine Rhythmusänderung. Sie unterbrechen sich selbst, öffnen einen Raum für die Begegnung mit ihrem Publikum. Abseits der Bühnen, fern fertiger Kunstwerke, wird die Stadt ausgehend vom Nordwestbahngelände mit Prozessen, Gesprächen und Erlebnissen befüllt. Statt abendlichem Premierenreigen gibt es eine Woche lang tagsüber Labor; am Abend diskursives Programm, Performances, Konzerte und (outdoor) Raum für entspanntes Zusammenkommen. Anregend soll es sein, Lust machen und beflügeln, so manche Perspektiven und Grenzen verschieben, Freiräume aufzeigen – dem Wunsch nach Veränderung konkret Möglichkeiten vorführen.

Ort brut nordwest
Termine
8. - 12. September

Mitten am Tag
LABOR
Mitten am Tag
PREDICTABLY UNPREDICTABLE
Mitten am Abend

MITTEN am Tag

LABOR

Für MITTEN am Tag widmen sich Künstler*innen und das Festival dem prozessorientierten Austausch und vielfältigen Lernen in praktischen Laboren. Gemeinsam mit Festwochen Künstler*innen erkunden die Teilnehmer*innen das Konzept der musikalischen Heterophonie, reflektieren darüber, was die Stadt liebens- und verachtenswert macht, erzählen Anekdoten zum eigenen Vornamen, führen Dialoge in Wiens Gärten, besuchen und befragen die Donau, kochen 18 Stunden lang Suppe, fragen: „Was lernen von der Party?“, formen einen Lesekreis, üben Interaktion oder singen The Great Learning. Jede einzelne Aktivität folgt dem Wunsch eines Künstlers oder einer Künstlerin, ein bestimmtes, von der Stadt oder der eigenen Recherche inspiriertes Thema zu erkunden. Sie wagen sich selbst in unbekanntes Terrain und laden eine ebenso neugierige Gruppe von Menschen ein, Verbündete in einer mehrtägigen Expedition zu sein.

MITTEN am Tag

PREDICTABLY UNPREDICTABLE
Ein Labor zum Festival der Zukunft

Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens laden die Festwochen unter dem Titel Predictably Unpredictable dazu ein, gemeinsam Zukünfte zu entwerfen. Im Rahmen eines viertägigen Labors kommen Forscher*innen und Studierende von fünf Universitäten, Künstler*innen und Publikum zusammen, um in Lectures, Diskussionen sowie performativen, installativen und akustischen Interventionen nach der Positionierung eines Festivals im Gestern, Heute und Morgen zu fragen. Dabei begeben sie sich mithilfe des Festwochen Archivs auf die Spuren der vielfältigen Geschichte des Festival, diskutieren aktuelle Herausforderungen und entwickeln miteinander Visionen vom Festival der Zukunft: als Ort geplanter Unberechenbarkeit.

There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals There is an idea of what is possible. And in one sense the purpose of festivals is to change that idea. Tim Etchells, Alphabet of Festivals

MITTEN am Abend

MUSIK, PERFORMANCE, DISKURS

MITTEN am Abend spinnt die Gedanken des Tages weiter. Beflügelt von Visionen des Zukünftigen werfen Künstler*innen und Theoretiker*innen einen Blick auf die Unberechenbarkeiten von Raum, Zeit, Begegnung und künstlerischer Praxis. Ausgehend von künstlerischen, kuratorischen und akademischen Praxen entfesseln vier Keynotes die Vorstellungskraft.

Inspiriert von einem Stück Festwochen Geschichte präsentieren lokale Künstler*innen vier Skizzen für die Bühne. Dazu hat das Festival im Vorfeld sein Archiv geöffnet. Mit musikalischen, sprachlichen, szenografischen und performativen Mitteln entstehen künstlerische Auseinandersetzungen mit Geschichte. Das Archiv wird zum Resonanzraum.

Die Abende von MITTEN beschließt von Mittwoch bis Samstag eine neu zusammengestellte Gruppe rund um den österreichischen Trompeter Franz Hautzinger. Als 16. Auflage seines Regenorchesters versammelt er um sich drei Ausnahmemusiker*innen plus einen täglich wechselnden Überraschungsgast. Jeden Abend wird aufs Neue improvisiert und gejammt.

Ort brut nordwest
Termine
8. - 12. September

Mittwoch
am Abend
Musik, Performance, Diskurs
Termin 8. September
Mehr Infos Eintritt frei
Donnerstag
am Abend
Musik, Performance, Diskurs
Termin 9. September
Mehr Infos Eintritt frei
Freitag
am Abend
Musik, Performance, Diskurs
Termin 10. September
Mehr Infos Eintritt frei
Samstag
am Abend
Musik, Performance, Diskurs
Termin 11. September
Mehr Infos Eintritt frei
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