Maxime Pascal

© Meng Phu

Biografie

Dirigent Maxime Pascal, geboren 1985 in Nantes, ist ein leidenschaftlicher Verfechter französischer Musik, der Musik des 20. Jahrhunderts und der Neuen Musik, und macht dies zum Fundament seiner musikalischen Kooperationen.
Zu seinen Opernproduktionen zählen die Premiere von Salvatore Sciarrinos Te vedo, ti sento, mi perdo an der Mailänder Scala und an der Staatsoper Berlin sowie Luca Francesconis Quartet ebenfalls an der Scala. Als Teil seiner Auseinandersetzung mit Stockhausens Licht-Zyklus präsentierte er 2021 eine Neuproduktion von Donnerstag aus Licht an der Philharmonie de Paris. Ebenfalls 2021 fand die Premiere einer neuen Oper von Arthur Lavandier, Au Coeur de l’Ocean, in Paris statt und er dirigierte Alban Bergs Lulu in Japan. 2021/22 dirigierte er Peter Eötvös’ Oper Sleepless an der Berliner Staatsoper und am Grand Théâtre de Genève sowie die Uraufführung von Sivan Eldars Like Flesh an der Opéra de Lille und an der Opéra National Montpellier.
Maxime Pascale arbeitete mehrfach an der Operá de Paris und dirigierte dort unter anderem Daphnis et Chloé, Boléro, L’heure espagnole und Gianni Schicchi. Seine Engagements führen ihn an Opernhäuser in ganz Europa und zu Konzertauftritten mit Orchestern wie dem Hallé Orchestra, Norrköping Symphonieorchester, dem Helsingborg und Göteborg Symphonieorchester, Musikkollegium Winterthur, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, Ensemble Kanazawa, Tokyo Symphony Orchestra und dem Philharmonieorchester Tokio sowie mehreren Orchestern in Frankreich.2019 gab Maxime Pascal sein umjubeltes Debüt bei den BBC Proms mit Berlioz‘ L’Enfance du Christ.
2008 gründete Maxime Pascal gemeinsam mit den Komponisten Pedro García-Velásquez, Juan Pablo Carreño und Mathieu Costecalde, Pianist Alphonse Cemin und Sounddesigner Florent Derex das Orchester Le Balcon, benannt nach einem Werk von Jean Genet. Das Repertoire zeichnet sich nicht nur durch stilistische Vielfalt, sondern auch durch den Einsatz moderner Licht- und Soundtechnik aus. Die Musik soll eine eindrucksvolle und radikale Erfahrung für das Publikum sein. Zu den Projekten von Le Balcon zählen Ariadne auf Naxos, inszeniert von Benjamin Lazar, das Videospektakel des kolumbianischen Künstlers Nieto zu Pierrot Lunaire und Teile von Stockhausens Licht-Zyklus, sowie mehrere Konzertprogramme mit Werken von Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Maxime Pascal und Le Balcon haben mit Pierre Boulez, George Benjamin, Peter Eötvös und Michaël Lévinas zusammengearbeitet und zwei Alben mit einer freien Adaption von Berlioz‘ Symphonie Fantastique (2016) und Gustav Mahlers Das Lied von der Erde (2022) herausgebracht.
Seit 2010 sind Maxime Pascal und Le Balcon Artists in Residence der Fondation Singer-Polignac, der er nunmehr als Associated Artist und Artistic Adviser verbunden ist. 2011 wurde Pascal mit dem Musikpreis der Fondation Simone et Cino del Duca ausgezeichnet. Als erster französischer Künstler gewann er 2014 den Nestlé und Salzburger Festspiele Young Conductors Award.

Produktionen und
Veranstaltungen von
Maxime Pascal
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