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Jozef Wouters
Learning a space by heart
Labor
Sprache Englisch
Preis 25 Euro (Teilnahmegebühr)

Anmeldung abgeschlossen

Termin
7. September
Dienstag
11. September
Samstag
Zeit 10 bis 13 und 16 bis 18 Uhr
 
© Tim Dirven

    „Wenn du den Raum als eine Verstrickung verstehst, wie weit kannst du den Linien folgen, bevor sie abbrechen?“ ist eine der vielen Fragen, die Bühnenbildner und Künstler Jozef Wouters stellt. Gemeinsam mit einer Gruppe von Menschen, die ein Interesse für Räume, Worte und das Nachtleben mitbringen, wird Jozef Wouters einen ausgewählten Raum erkunden. Was morgens gefunden und praktisch erforscht wird, wird nachmittags durchdacht und präzisiert.

    • Details

      Meine Arbeit beginnt immer mit einem Raum, der schon existiert. Es ist das, was ich am meisten genieße. Zeit, in einem Raum zu verbringen, lange bevor in ihm irgendetwas gebaut wird: lange vor der Idee, vor der Finanzierung, den Sicherheitsbestimmungen und der Ankunft des Lasters mit dem ganzen Zeug. Wie einen Raum lesen? Was erzählt er dir? Wenn du den Raum als eine Verstrickung verstehst, wie weit kannst du den Linien folgen, bevor sie abbrechen? Oder: Wie kannst du dich von einem Raum formen lassen, bevor du beginnst, ihn zu formen?

      Im MITTEN Lab möchte ich diese frühe Freude, einen Raum zu lesen, mit einer Gruppe Menschen teilen. Ich lasse mein Interesse an der Gestaltung von geheimen Gärten und Diskotheken einfließen und wir werden sehen, ob es passt. Ich möchte mit Menschen arbeiten, die ein Interesse am (Ver)formen temporärer Räume haben, womit auch immer.

    • Biographie

      Jozef Wouters ist Bühnenbildner und Theatermacher aus Brüssel. Seine Arbeiten beziehen sich auf spezifische Orte und sind Auslöser für das Erforschen strategischer Räume, sozialer Prozesse und der Macht der Vorstellungskraft. Wouters beginnt oft mit Fragen, die vorgegeben sind oder auch nicht, mit Ideen, die innerhalb und außerhalb der Grenzen des Machens nach und nach Form annehmen; manchmal funktional, manchmal aktivistisch oder absurd, aber immer mit einem Fokus auf Dinge, die ihn als Künstler und als Person beschäftigen.

      2016 gründete er gemeinsam mit seinem technischen Leiter Menno Vandevelde in einer alten Fabrikhalle in Brüssel das Decoratelier. Es ist Basis und Ausgangspunkt für die meisten seiner Projekte und künstlerischen Kooperationen sowie ein offener Arbeitsplatz für Künstler*innen verschiedenster Disziplinen.

      „Decoratelier ist Ort und Heimstätte für verschiedene Formen von (Zusammen-)Arbeit, die Teil meines Schaffens sind. Raum wird ausprobiert, Gespräche finden statt, in Holz, Eisen und Karton. Bei der Suche nach sich ständig verändernden Räumen, in denen sich Kunst, Denken und Handwerk treffen, ist es ein permanenter Ort.“ (Jozef Wouters)

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