Schwarze Venus: Haben wir diese beiden Wörter jemals nebeneinander gesehen? Die französische Filmregisseurin Alice Diop wurde gleich für ihren ersten Spielfilm Saint Omer mit dem Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet. Nun präsentiert sie dem Publikum ihre allererste Theaterarbeit, basierend auf einem revolutionären Text. Es ist ein Essay der amerikanischen Poetin Robin Coste Lewis, der die gesamte westliche Kunstgeschichte auf den Kopf stellt und sie aus der Perspektive Schwarzer Frauenfiguren völlig neu liest. Befeuert von Lewis’ Denken nimmt Alice Diop das Publikum mit auf eine faszinierende Reise: In einem radikal einfachen theatralen Versuchsaufbau – bestehend aus nur einem Tisch, ihrem eigenen Körper und dem Text – entsteht ein Bilderstrom jenseits aller Vorstellungskraft. Ein bewusstseinsverändernder Theaterabend oder, wie es im Text heißt: „Die Reise der Schwarzen Venus ist ein Epos in einer Zeile.“

Von und mit Alice Diop Text Robin Coste Lewis Übersetzung, Künstlerische Zusammenarbeit Nicholas Elliott Outside Eye Thierry Thieû Niang Licht Marie-Christine Soma Design Requisite, Inspizienz Lucie Basclet Kostüm LEMAIRE Korrepetition Léa Boublil Design Requisiten Lucie Basclet Lektorat Jean-Philippe Tessé Bühnenbild, Technik, Produktion Das Team von MC93 Lichtregie Pascal Alidra Biron Tonregie Emmanuelle Loève
Produktion MC93 — Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis, Festival d’Automne à Paris Koproduktion Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Comédie de Genève, La Comédie de Valence – CDN Drôme-Ardèche, Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Le Rideau de Bruxelles, Centre Dramatique National Orléans – Centre-Val de Loire, MansA – Maison des Mondes Africains (Paris) Aufführungrechte Der Text von Robin Coste Lewis erscheint in französischer Übersetzung im Verlag Gallimard (November 2025).
Weltpremiere November 2025, Festival d’Automne à Paris (MC93 – Maison de la Culture)
Die Vorstellungen in Wien werden unterstützt von Institut Français d'Autriche.