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© Esra Rotthoff Kassandra
Theater

Kassandra

or

Songs of the Canaries

Marta Górnicka

3. Juni
Mi. 
19.30 Uhr
4. Juni
Do. 
19.30 Uhr
5. Juni
Fr. 
19.30 Uhr
Preis
4 (Stehplatz) / 10 / 15 / 20 / 35 / 45 / 55 Euro
Sprache Deutsch, Englisch und weitere mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer75 Min.

Unerwünschte Wahrheiten und Warnungen verhallten ungehört, nun aber verstummen Gesellschaften beinahe ohnmächtig angesichts der Bilder von verdorrten Landschaften, ausgelöschten Städten und den multiplen Krisen der Gegenwart. Gegen diese Bilder des Schreckens und des Krieges begehrte die antike Prophetin Kassandra auf. Es war ihr Schicksal, Unheil vorherzusehen, mit ihren Warnungen jedoch ungehört zu bleiben. Wer sind die Kassandras von heute? Welche Antworten finden die marginalisierten, verletzlichen und oft ignorierten Stimmen der Gesellschaft auf die drängendsten Fragen unserer Zeit? Was fordern sie mit Blick auf die Zukunft? Die polnische Regisseurin und Autorin Marta Górnicka ist durch ihre einzigartig kraftvollen Sprechchöre berühmt geworden. Für ihre neueste Arbeit bringt sie eine Gruppe von Menschen verschiedener Generationen, Sprachen, Erfahrungen, mit und ohne Behinderung, zu einem Chor von Kassandras zusammen – ein Chor, der das Unerhörte ausspricht.

»Das Kassandra-Syndrom – die Erfahrung, dass den eigenen berechtigten Sorgen nicht geglaubt wird und diese Zurückweisung zu psychischen Belastungen und Leiden führt – scheint mir eine gemeinsame Erfahrung und ein Zustand unserer Zeit zu sein. Jeden Tag werden ganze soziale Gruppen gesellschaftlich ignoriert und zum Schweigen gebracht. Ihre verletzlichen Stimmen sind für mich wie der Gesang der Kanarienvögel im Bergwerk. Mit dem KASSANDRA CHORUS bringe ich diese Stimmen auf die Bühne, um gemeinsam ein Lied der Ermächtigung zu singen. Solange die Kanarienvögel weiter singen, sind wir am Leben.« – Marta Górnicka

Hinweise

Empfohlen ab 12 Jahren


KEIN Nacheinlass!

PUBLIKUMSGESPRÄCH

4. Juni 2026, im Anschluss an die Vorstellung

WORKSHOP

6. Juni 2026, Silent Scream
Workshop mit Marta Górnicka

© Magda Hueckel
© Magda Hueckel
© Magda Hueckel
© Magda Hueckel
Starts
Ein performatives Manifest, das dem Toben der Meinungen im öffentlichen Raum mit der gleichen Lautstärke, aber einer humanistischen Grundeinstellung begegnet.
nachtkritik
Credits
Künstlerisches Team

Konzept, Regie Marta Górnicka Mit Aziza A., Niousha Akhshi, Debbie Arega, Robin Francis Denner, Sofia Gubar, Abib Kilian Hempe, Helena Kauschke, Saskia Kollbach, Viktoriia Kosorukova, Flavia Lefèvre, Jay Mayhew, Karolina Nägele, Joanna Niemirska, Cintia Sofia De Pina Pires, Mathis Reinhardt, Marcela Römhild, Iga Rudnicka, Fifi Rutkowski, Sophia Slamani, Cintia Sofia De Pina Pires, Veza van der Sman, Maimouna Sow, Sonnhild Trujillo, Karyna Yağiz Libretto Marta Górnicka & Ensemble Musik Marta Górnicka, Wojciech Frycz Bühne Mirek Kaczmarek Kostüm Pola Kardum Choreografie Evelin Facchini Stimmchoaching Joanna Piech-Sławecka Videodesign Christopher Bonte Licht Günter Berghaus, Artur Sienecki Dramaturgie Endre Malcolm Holéczy, Anja Nioduschewski Dramaturgische Mitarbeit Olga Byrska, Janka Kenk, Maria Rößler Künstlerische Mitarbeit Fifi Rutkowski Bühnenmeister Hannes Trölsch Ton Daniel Körner & Team Ton Video Jesse Jonas Kracht & Team Video Regieassistenz Alberto Afferni & Alicia Voigt Bühnenbildassistenz Anne-Kathrin Müller Kostümassistenz Charlotte Schwarmer Produktionsleitung Eylem Döndü Kılıç & Marta Stein Inspizienz Berit Lass Agogische Assistenz Amber Bongard & Leonard Carow Kinderbetreuung Luise Mudlaff, Romy Schwagmeier, Lotte Thierbach & Jonas Kriegsmann Regiehospitanz Yolène Queyras & Marianna Wicha Dramaturgiehospitanz Yael Ostermeier & Veronique Matheny-Plamondon Requisite Team Requisite (Maxim Gorki Theater) Ankleiderinnen Jeanett Bogan & Babett Hagenow Übersetzung Olaf Kühl Übersetzung Übertitel Vivian la Übertitel Aga Fietz (Einrichtung), Finn Büttner (Fahren)

Dank

Besonderer Dank gilt den Gesprächspartner:innen Anna Alboth, Heinz Bude, Gilda Sahebi & Klaus Theweleit, den Vereinen und Institutionen Gustav-Falke-Grundschle, MitMachMusik, NaunynRitze, Outreach, Teatr 21, Vitsche sowie Max Czollek & Hadija Haruna-Oelker.

Produktion

Produktion Maxim Gorki Theater (Berlin) In Kooperation mit Theater Thikwa (Berlin) Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds (Deutschland)

Weltpremiere April 2026, Maxim Gorki Theater (Berlin)

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