Jan Assmann

© Philipp Rothe

Biografie

Jan Assmann, geboren 1938, ist Ägyptologe, Kultur- und Religionswissenschaftler. Nach seinen Studien der Ägyptologie, Gräzistik und klassischen Archäologie in Heidelberg war er von 1976 bis 2003 Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und ist seit 2005 Honorarprofessor für Kulturwissenschaft und Religionstheorie an der Universität Konstanz. Archäologische Forschungen in den Gräbern von Theben führten ihn zur ägyptischen Religionsgeschichte, in Folge galt sein Forschungsinteresse der Entstehung des Monotheismus und dem Fortleben des ägyptischen Kosmotheismus in der europäischen Religions- und Geistesgeschichte. Hierzu publizierte er unter anderem Moses der Ägypter (1998), Die Mosaische Unterscheidung (2003) und Religio Duplex. Europäische Mysterien und europäische Aufklärung (2010). 2006 erschien Thomas Mann und Ägypten, worin er seine Sicht auf Thomas Mann als bedeutenden Religionstheoretiker zusammenfasste. Mit Aleida Assmann zusammen entwickelte er in zahlreichen Publikationen die Theorie des kulturellen Gedächtnisses. Seit 2003 widmet sich Assmann auch musikwissenschaftlichen Studien und publizierte Bücher und Aufsätze zu Händel, Mozart, Verdi, Schönberg und Strawinsky.

Produktionen und
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Jan Assmann

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