Highlighted Label
Melis Tezkan, Okan Urun / biriken
GREETINGS FROM VIENNA
Labor
Sprache Arbeitssprache Englisch; die Künstler*innen sprechen außerdem Türkisch und Französisch
Preis 25 Euro (Teilnahmegebühr)
Termin
8. September
Mittwoch
12. September
Sonntag
Zeit 11 bis 17 Uhr
 
© Beatriz Toledo
  • Teilnahme

    Das Lab richtet sich an Profis und Amateur*innen mit eigener künstlerischer Praxis. Alle künstlerischen Disziplinen von Literatur, über darstellende Kunst, bildende Kunst bis Film sowie auch Sozial- oder Geisteswissenschaften sind willkommen.

  • Anmeldung

    bis 31. Juli per Mail an mitten@festwochen.at (Betreff: Greetings from Vienna) mit ein paar Worten zum Interesse am Lab-Thema, sowie Angaben zur eigenen künstlerischen Praxis und Biografie. Diese Informationen erlauben den Künstler*innen das Lab entsprechend vorzubereiten und (im Falle einer Vielzahl an Bewerbungen) 12 Teilnehmer*innen auszuwählen.

    Die Bewerber*innen werden bis 14. August über eine Teilnahme verständigt.

Das türkische Duo biriken arbeitet mit den individuellen und kollektiven Erinnerungen und Einbildungen zu Orten und Menschen. Ausgangspunkt ist das Gefühl der Ignoranz, das Raum für Projektion und Vorurteil öffnet. Gemeinsam mit einer eingeschworenen Gruppe lassen die Theatermacher*innen Melis Tezkan und Okan Urun ihren eigenen performativen Raum entstehen. Künstlerisch tätige Menschen sind eingeladen mit ihren persönlichen und unpersönlichen Geschichten an einer kollektiven Fiktion zu schreiben, die das Affektive verstärkt mit dem Politischen verschränkt.

Open Call

Wir wollen an unseren individuellen und kollektiven Bildern von Orten und Menschen arbeiten. Vielleicht könnte man das Wort exotic oder reversed-exotic verwenden. Vielleicht auch nicht, vielleicht ist das zu gefährlich. Ausgangspunkt ist unser Unwissen über diese Stadt; trotz dieses Unwissens haben wir viele Vorstellungen. Wir kommen mit diesen Bildern an, darunter manchen Klischees, und wir verwenden die Praxis von Bühne und Produktion von Narrativen, um mit den Teilnehmer*innen gemeinsam Geschichten zu erarbeiten. Fünf Tage, um zusammen einen performativen Raum zu bauen, in dem das Konzept des Exotismus diskutiert wird, ohne das Wort selbst zu erwähnen, oder doch? Wir erwarten, dass die Teilnehmer*innen mit ihren persönlichen, unpersönlichen oder fiktiven Objekten, Geschichten und mit diversen Erfahrungen aus der Praxis kommen (alle künstlerischen Praktiken und Sozialwissenschaften sind willkommen). Wir werden diese mitgebrachten Objekte mit Leben erfüllen, indem wir über sie diskutieren, Verbindungen zwischen ihnen herstellen, sie verändern, damit wir einen gemeinschaftlichen, performativen Raum schaffen, wo eine im Kollektiv geschriebene Fiktion dazu verwendet wird, affektive und politische Bande zu knüpfen.

Wenn du deine (materiellen, immateriellen, geschriebenen, gesungenen, getanzten …) Objekte vorbereitest, denke an diese Fragen

Was / Wer / Wo

ist in Wien beschädigt?
ist in Wien fragil?
ist in Wien köstlich?
ist in Wien feindselig?
ist in Wien teilbar?
ist in Wien enttäuschend?
ist in Wien erwartbar?
ist in Wien neu?
ist in Wien denkwürdig?
ist in Wien ein Treffen wert?
ist in Wien zum Fürchten?
ist in Wien zu vergessen?

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