Gisèle Vienne

© Paulina Biswell

Biografie

Gisèle Vienne ist eine franko-österreichische Künstlerin, Choreografin und Regisseurin. Nach ihrem Abschluss in Philosophie studierte sie an der Puppenspielakademie Ecole Supérieure Nationale des Arts de la Marionnette. Über die letzten zwanzig Jahre wurden ihre Arbeiten in ganz Europa gezeigt und tourten in Amerika und Asien. Dazu zählen I Apologize (2004), Kindertotenlieder (2007), Jerk (2008), This is how you will disappear (2010), LAST SPRING: A Prequel (2011), The Ventriloquists Convention (2015) in Zusammenarbeit mit dem Puppentheater Halle und Crowd (2017), das bei den Wiener Festwochen 2018 zu sehen war. 2020 erarbeitete sie eine neue Version von Showroomdummies (2001) gemeinsam mit Etienne Bideau-Rey am Rohm Theater Kyoto. 2021 führte sie bei dem Film Jerk Regie. Ihre jüngste Arbeit L’Etang, basierend auf Robert Walsers Kurzgeschichte Der Teich entstand im November 2020 am TNB in Rennes. Gisèle Vienne hat regelmäßig Fotografien in Museen wie dem New York Whitney Museum, dem Centre Pompidou, dem Museo Nacional de Bellas Artes de Buenos Aires und dem Musée d’Art Moderne in Paris ausgestellt. Mit Dennis Cooper, Peter Rehberg und Jonathan Capdevielle produzierte sie die zwei Bücher JERK / Through Their Tears (2011) und 40 PORTRAITS 2003-2008 (2012). Ihre Arbeiten führten zu zahlreichen Publikationen und die Musik ihrer Bühnenproduktionen wurde auf mehreren Alben veröffentlicht.

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