François Chaignaud

© Laurent Poleo Garnier

Biografie

François Chaignaud ist ein Choreograf, Tänzer, Sänger und Performer aus Rennes. Nach seinem Abschluss am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris 2003 arbeitete er mit zahlreichen Choreograf:innen zusammen und entwickelte Arbeiten an der Schnittstelle von Tanz und Gesang. In seiner Rolle als Historiker publizierte François Chaignaud L’ Affaire Berger-Levrault: le féminisme à l’épreuve (1898-1905). Sein Interesse für Geschichte führte zu verschiedenen Kollaborationen, wie mit der Künstlerin Marie-Caroline Hominal (Duchesses, 2009) und mit Théo Mercier (Radio Vinci Park, 2016). Aus Gesprächen zwischen Chaignaud und Cecilia Bengolea entstand eine Serie von international beachteten Produktionen, darunter Pâquerette (2008), Sylphides (2009) und DubLove (2013-2016). 2017 kreierte Chaignaud Romances inciertos, un autre Orlando in Zusammenarbeit mit Nino Laisné. Der Focus der Arbeit liegt auf androgynen Figuren aus der spanischen Folklore des Barock. 2018 produzierte er Souflette, ein Stück für 14 Tänzer*innen des Ballet Carte Blanche (Norwegen). Sein Stück Symphonia Harmoniæ Cæelestium Revelatonum in Zusammenarbeit Marie-Pierre Brébant, inspiriert durch das musikalische Gesamtwerk Hildegard von Bingens, war bei den Wiener Festwochen 2019 zu Gast. Zu seinen jüngsten Werken zählen GOLD SHOWER mit Butoh-Ikone Akaji Maro und Un Boléro, inspiriert vom Schaffen Bronislava Nijinskas, mit Dominique Brun und Les Siècles orchestra.

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