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Matija Ferlin
The disturbing dancing code. Manual for unlearning

“Warum ist der ausgestreckte Arm meiner Mutter so viel schöner als der ausgestreckte Arm eines:r Tänzer:in?“ Das experimentelle, systembasierte Forschungslabor dreht sich um ein potenzielles Manifest (im Entstehen), das die Idee „Tanz“ in Richtung der einfachen Idee „Bewegung“ lenkt. Es basiert auf der Prämisse, dass Bewegung manipuliert werden kann, aber auch auf der Idee, dass der Körper als solcher keinen Begriff von tänzerischen Vorkenntnissen hat. Und dass die Gestalt eines Köpers ohne (Vor)Kenntnisse in einen aktiven, durch Tanz geformten Körper – dem Körper eines:r Tänzer:in – übersetzt werden kann. Die Idee ist, die Tanzbewegung zu dekonstruieren, indem sie auf ihre Grundlagen reduziert wird. Indem man die Bewegung nicht nur beharrlich von der Bedeutung befreit, sondern auch von dem, was als die tänzerische Qualität einer Bewegung erkannt werden könnte.

Für Tänzer:innen mit unterschiedlichen Backgrounds und Stilen, die nicht nur daran interessiert sind zu verstehen, wie Tanzcodes und -vokabular ihre Bewegung geprägt haben, sondern die auch die Gelegenheit des Verlernens ergreifen und neue Möglichkeiten der Körperlichkeit entdecken wollen
Arbeitssprache
Englisch

Laborzeiten
Fr, 3. Juni, 15-18 Uhr
Sa, 4. Juni, 11-17 Uhr (inkl. Mittagspause)
So, 5. Juni, 11-17 Uhr (inkl. Mittagspause)
Mo, 6. Juni, 13-16 Uhr (inkl. offenes Lab ab 14 Uhr)
Am Montagnachmittag öffnet sich das Labor für ein größeres Publikum.

Teilnahmegebühr
25 Euro

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