Highlighted Label
Begüm Erciyas
Forest Gatherings
Labor
Sprache Arbeitssprache ist Englisch, die Künstlerin spricht außerdem Deutsch
Preis 25 Euro (Teilnahmegebühr)
Termine
Vergangene Termine
6. September
Montag
Zeit 18 bis 20.30 Uhr
 
8. September
Mittwoch
Zeit 14 bis 17 Uhr
 
9. September
Donnerstag
Zeit 18 bis 21 Uhr
 
11. September
Samstag
Zeit 5.30 bis 8.30 Uhr
 
Weitere Termine
© Bea Borgers
  • Teilnahme

    Das Lab richtet sich an Audio-Spezialist*innen, -Künstler*innen und -Amateur*innen, an Expert*innen für Wälder und Stadtentwicklung sowie an alle, die neugierig darauf sind, mit einer Choreografie von Mensch und Wald zu experimentieren.

  • Anmeldung

    bis 31. Juli per Mail an mitten@festwochen.at (Betreff: Forest Gatherings) mit ein paar Worten zur eigenen Person. Im Falle, dass du einen Ort in einem der Wälder in und rund um Wien kennst, der für dich eine Besonderheit hat (wegen seiner Vegetation, seiner Geschichte, tief im Wald oder am Waldesrand gelegen) freut sich Begüm Erciyas über einen entsprechenden Hinweis.

    Diese Informationen erlauben der Künstlerin das Lab entsprechend vorzubereiten und (im Falle einer Vielzahl an Bewerbungen) 12 Teilnehmer*innen auszuwählen.

    Die Bewerber*innen werden bis 14. August über eine Teilnahme verständigt.

Eine Lichtung im Wald als Treffpunkt einer Gruppe Menschen und eine gemeinsame Hörerfahrung sind die beiden Parameter, die Begüm Erciyas täglich neu für ihr viertägiges Lab als Ausgangspunkt wählt. Bekannt dafür, das Publikum als verantwortungsvolle Teilnehmer*innen in ihren Performances zu involvieren, testet Begüm Erciyas gemeinsam mit 12 Interessierten erstmals den Wald als performatives Umfeld. Akustische Anweisungen choreografieren und experimentieren mit dem Zusammensein.

Open Call

Der Wald: Rückzugsort und unerschöpflicher Lebensraum. Ein immenser, fließender Mikrokosmos ohne offensichtlichem Gastgeber oder aufdringlichem Besitzer. Ein stoischer Erinnerungsspeicher über Jahrhunderte hinweg, eine Notwendigkeit für jeden Gedanken an eine Zukunft.

An vier Tagen trifft sich eine Gruppe von Teilnehmer*innen zu verschiedenen Tageszeiten an einem bestimmten Ort in einem Wald in oder rund um Wien und verbringt dort zwei oder drei Stunden miteinander. Sie produzieren und hören Audioaufnahmen und erforschen anhand dieser: Was ist die Besonderheit des jeweiligen Ortes zu einer bestimmten Tageszeit? Welche Geräusche vernimmt man vor Ort, was erreicht einen über die Kopfhörer und wie wirkt sich beides auf die Beziehungen zu den anderen und auf das eigene Handeln aus?

Grundannahme des Labs ist, dass der Moment und die Umgebung des Hörens einen entscheidenden Einfluss auf die Hörerfahrung selbst hat. Manche Worte oder Geräusche sollten vielleicht nur an einem bestimmten Ort gehört werden oder mit dem Blick in eine bestimmte Richtung. Anderes sollten wir vielleicht nur dann hören, wenn wir selbst in Bewegung sind. In manchen Hörmomenten sollten wir die Möglichkeit haben, jemand anderen zu sehen, während für wiederum andere Momente die rein spürbare Präsenz von anderen ausreicht.

Am ersten Tag und in einer größeren Gruppe wird Begüm Erciyas selbst eine Hörsituation herstellen und für alle erfahrbar machen. An den darauffolgenden Tagen dienen die verschiedenen Treffpunkte im Wald, ihre Unterschiede und Ähnlichkeiten, als Inspiration für das Generieren von Sound und das Definieren und Organisieren der Parameter des Hörens.

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