Day 10

Höreindrücke aus MONUMENT 0.6: HETEROCHRONIE / Palermo 1599 - 1920

Übersicht digitale Gesten

Archive sizilianischer Musik, historische Mumifizierungstechniken, die in den Kapuziner-Katakomben von Palermo bis 1920 praktiziert wurden, und der sizilianische Unabhängigkeitskampf von 1848 waren Ausgangspunkt für MONUMENT 0.6: HETEROCHRONIE / Palermo 1599 – 1920. In der faszinierenden Abfolge von A-cappella-Liedern verbindet die Choreografin Eszter Salamon den Tod und das Leben, Verabschiedungsrituale und aufständische Energie und fragt, welche Formen von Widerstand uns heute inspirieren. Vorab Höreindrücke aus dem Stück:

Die Musik in MONUMENT 0.6: HETEROCHRONIE / Palermo 1599 – 1920 basiert auf Kompositionen und Liedern des 12. bis 19. Jahrhunderts

C’erano tre sorelle,Volkslied (12. -13. Jahrhundert), Arrangement für acht Stimmen von Ignacio Jarquin;
Dolente Immagine di Fille mia, Arietta von Vincenzo Bellini (1801-1835);
Tarantella del Gargano, traditionelles Liebeslied aus der Region Foggia;
Tenebrae factae sunt (1611), kirchliches Stück aus den Responsorien für die Karwoche von Carlo Gesualdo da Venosa (1566-1613), Arrangement für fünf Stimmen von Ignacio Jarquin;
La Giuditta dormi aus dem Giuditta Oratorium (1690) von Alessandro Scarlatti (1660 –1725);
La Surfurara, Lied der Schwefelbergmänner, unbekannte*r Verfasser*in;
Canto dei Carrittieri Siciliani, unbekannte*r Verfasser*in;
Ninna nanna ri la rosa, traditionelles sizilianisches Wiegenlied;
Montedoro, Einführung aus dem Troparium di Catania, Kirchenlied aus dem 12. Jahrhundert;

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