Highlighted Label
Gabriela Carneiro da Cunha
Encounters of Waters
Donaukanal, Danube, Danu
Labor
Sprache Arbeitssprache Englisch; die Künstlerin spricht außerdem Französisch und Portugiesisch
Preis 25 Euro (Teilnahmegebühr)

Anmeldung abgeschlossen

Termin
1. September
Mittwoch
5. September
Sonntag
Zeit 13 Uhr bis 17 Uhr
 

    „Wenn die Donau sprechen könnte, was würde sie sagen?“, fragt die brasilianische Künstlerin Gabriela Carneiro da Cunha und hofft in ihrem LAB auf so vielfältige Antworten wie Teilnehmerinnen*. Frauen* unterschiedlichster Lebenssituationen, Sprachen, Körper, Vorfahr*innen und Fähigkeiten tauchen zusammen in die Strömungen der Donau und lauschen ihrem Wissen. Basierend auf dekolonialen und ökologischen Praktiken, die Gabriela Carneiro da Cunha an den Flüssen des Amazonas erlernt und erprobt hat, etabliert dieses Labor einen Raum für Heilung, Freude und Faszination.

    • Details

      Inspiriert von den Strategien und Praktiken des Buiúnas Netzwerk – ein Netzwerk für Frauen, Flüsse und Kunst – lädt die Künstlerin Gabriela Carneiro da Cunha Frauen* verschiedener Herkunft, Nationalitäten, Sprachen, Körper, Vorfahr*innen, Fähigkeiten und Lebenssituationen ein, gemeinsam in die Strömungen der Donau zu tauchen und ihrem Wissen zu lauschen. Für diese kollektive Erfahrung werden die Methoden des Forschungsprojekts Margens. On Rivers, Buiúnas and Fireflies im Amazonas herangezogen. Diese bestehen darin, einem Fluss, der aus eigener Perspektive eine Katastrophe erlebt, zuzuhören. Das Aufeinandertreffen im übertragenen Sinn von Gewässern des brasilianischen Amazonas mit einem der bedeutendsten Flüsse Europas versteht sich als dekoloniale Strategie und als Raum für Heilung, Freude und Faszination.

      Fokus Heilung, Schamanismus, Animismus, Rituale der Vorfahr*innen, Perspektivismus, Anthropozän, rechtliche und umweltpolitische Fragestellungen

      Aktivitäten Wir werden damit beginnen, unsere unterschiedlichen Antworten auf die Fragen „Wenn die Donau sprechen könnte, was würde sie sagen?“ oder „Wenn du die Stimme der Donau hören könntest, wie würde sie klingen?“ zusammenzutragen und zu verknüpfen.

      Eine Katastrophe der Donau wird identifiziert. Die folgenden Strategien werden durch die Arbeit führen:

      • Traum als Studienmethode
      • Den „unsichtbaren nicht-menschlichen Wesen“ zuhören: dem Toten, den Geistern, der Materie, den Naturphänomenen
      • Singen als Mittel zum Übersetzen zwischen Welten
      • Das Schaffen vermittelnder Wesen
      • Menschliche Präsenz auf der Bühne nicht hierarchisieren
      • Nur was dem Territorium angehört, kann zur Arbeit gehören
      • Dokumentation des Unsichtbaren und des Unhörbaren
      • Verwendung techno-schamanistischer Instrumente
      • Inversion der Gedanken
      • Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird dem Fluss eine Gabe dargebracht
    Zugehörige Inhalte
    Gabriela Carneiro da Cunha
    ALTAMIRA 2042
    Performance
    Termine 25. / 26. / 27. / 28. / 29. / 30. / 31. August
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