Emmanuelle Huynh

© Christian Robert

Biografie

Emmanuelle Huynh, geboren 1963 in Châteauroux, ist eine französische Tänzerin und Choreografin. Sie versteht Tanz als ein Aufeinandertreffen verschiedener Disziplinen und verbunden mit Literatur, Musik, Licht, Architektur und der japanischen Blumenkunst Ikebana. Sie studierte neben Tanz auch Philosophie und arbeitete mit Choreograf:innen wie Nathalie Collantes, Herve Robbe, Odile Duboc, Catherine Contour, and Le Quatuor Albrecht Knust zusammen. 1994 brachte sie ein Villa Medici Hors les Murs-Stipendium nach Vietnam. Nach ihrer Rückkehr kreierte sie das Solo Mùa mit dem Lichtdesigner Yves Godin und dem Komponisten Kasper T. Toeplitz, in dem sie Tanz in Richtung Performance erweiterte. Projekte wie A vida enorme (2002), le vol de l’âme (2009), Tôzai! (2014), und Formation (2017) folgten. Von 2004 bis 2012 leitete sie das Centre National de Danse Contemporaine (CNDC) in Angers. Auf Einladung der französischen Botschaft in New York entwickelte sie 2014 mit Jocelyn Cottencin A taxi driver, an architect and the High Line, ein Porträt der Stadt, komponiert aus Filminstallationen und Performances. Das Experiment wurde 2019 mit Nous venons de trop loin pour oublier qui nous sommes in Saint-Nazaire und 2020 in São Paulo wiederholt. In ihrem jüngsten Werk Nuée von 2021 erforscht sie ihre Vietnamesischen Wurzeln und geht der Emigration ihres Vaters nach Frankreich nach.

Produktionen und
Veranstaltungen von
Emmanuelle Huynh
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