Éliane Radigue

© Fondation Cartier pour l Art Contemporain

Biografie

Éliane Radigue, geboren 1932, ist eine Pariser Komponistin und Musikerin. Von Kindheit an erhielt sie Klavierunterricht, später kamen Harfe, Gesang und Komposition dazu. Unter Pierre Schaeffer und Pierre Henry studierte Radigue die elektroakustischen Musiktechniken der Musique concrète im Studio d’Essai am RTF Paris. Die Werke der Jahre 1968 bis 1971 sind geprägt von Feedbacks und Rückkopplungen, stets arbeitend mit extremer Genauigkeit und präzisem Sinn für Details. In den 1970er Jahren verlegte Radigue ihren Lebensmittelpunkt in die USA, wo sie an der New York University School of the Arts und den Musikstudios der University of Iowa und California Institute of the Arts ihre Arbeiten mit dem ARP 2500 Synthesizer begann. In der vorläufig letzten Phase ihres mehr als 50 Jahre andauernden Schaffens konzentriert sich Radigue ausschließlich auf akustische Arbeiten, die in enger Zusammenarbeit mit Musikerkolleg*innen wie Charles Curtis, Rhodri Davies oder dem Ensemble ONCEIM entstehen. Éliane Radigues Musik wurde unter anderem in Galerien und Museen wie der Fondation Cartier (Paris), Sonnabend Gallery (New York), Fondation Maeght (St. Paul de Vence), Festival d’Automne (Paris), Columbia University (New York), Albany Museum of Art (New York), Experimental Intermedia (New York) aufgeführt.

Produktionen und
Veranstaltungen von
Éliane Radigue

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