In der Republic of Gods kann er nicht fehlen: der italienische Regisseur und Gesamtkunstwerk-Schöpfer Romeo Castellucci, der die Natur des Heiligen per se befragt. Seine Arbeiten sind voller biblischer, mythologischer und ikonografischer Bezüge, von Gottesferne und Gottesgegenwart, von Ritualen und liturgischen Formen geprägt. Als regelmäßiger Gast bei den Wiener Festwochen haben seine Inszenierungen sowohl Jubelstürme wie auch Proteste ausgelöst. Nun kehrt er mit seiner neusten installativen Performance zurück. Für diese wurden 50 Masken entworfen und jede gehört einer Person im Publikum. An Masken glauben ist eine Art Rätsel, das den individuellen Blick reflektiert und das Zuschauen an sich moralisch hinterfragt. Im Zentrum dieses Rätsels steht ein berühmter Stuhl – ein Stuhl, der eine lange Geschichte über die Kunst und den Tod in sich trägt.
Regie Romeo Castellucci Dramaturgische Mitarbeit Piersandra Di Matteo Künstlerische Mitarbeit Sergio Scarlatella Technische Leitung Eugenio Resta Requisite Plastikart Studio – Amoroso & Zimmermann Technik Andrei Benchea Elektrotechnik Andrea Sanson Leitung Produktion Benedetta Briglia Produktion Caterina Soranzo Organisation Giulia Colla Administration Michela Medri, Elisa Bruno, Simona Barducci Wirtschaftsberatung Massimiliano Coli
Produktion Societas Koproduktion Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Triennale Milano Teatro, Grec Festival (Barcelona), Transart Festival (Bozen)
Weltpremiere Februar 2026, Triennale Milano