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© David Baltzer/bildbuehne.de CHRISTOPH SCHLINGENSIEF: Es ist nicht mehr mein Problem!
Ausstellung
Weltpremiere
Koproduktion

CHRISTOPH SCHLINGENSIEF:

Es ist nicht mehr mein Problem!

13. Mai
13. September
Dienstag bis Sonntag

Zum ersten Mal widmet sich in Österreich eine umfas­sende Einzelausstellung dem visionären deutschen Radikalkünstler Christoph Schlingensief (1960–2010). Bei den Wiener Festwo­chen hatte er im Jahr 2000 mit seiner Container­-Aktion Bitte liebt Österreich – Erste österreichische Koalitionswoche die fremdenfeindliche Regierungspolitik der FPÖ zum Thema gemacht und mit einer Vermischung von Wirklichkeit und Kunst die ganze Stadt in Aufruhr versetzt. Die Ausstellung präsentiert neben der Container­-Aktion weitere zentrale Arbeiten des Ausnahmekünst­lers, wie etwa die Installation Church of Fear, in der Schlingensief nach den An­schlägen vom 11. September 2001 den „Glauben an die Angst“ zum Dogma erhob, die Polit­-Kampagne Chance 2000 – Partei der letzten Chance, Film­arbeiten aus dem Amazonas zu seiner Wagner­-Inszenierung Der Fliegende Holländer oder das Videokunstwerk The African Twin Towers. Die Ausstellung zeigt, wie Schlingensiefs radikal persön­liche Kunst zwischen Provokation und Kunstvertrauen auch heute noch irritiert und inspiriert.


Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, MAK – Museum für angewandte Kunst und Gropius Bau/Berliner Festspiele

Hinweise

Jede Eintrittskarte der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien 2026 ermöglicht bis 13. September den ermäßigten Eintritt zu 10 Euro.

„BITTE LIEBT SCHLINGENSIEF“

12. Mai, 18 Uhr, Diskussion mit Lilli Hollein, Aino Laberenz und Milo Rau, Moderation: Raphael Gygax. Eintritt frei!

KÜNSTLER:INNENFÜHRUNGEN

15. / 29. Mai, 12. / 19. Juni, jeweils 16.30 Uhr, Programm und Anmeldung unter mak.at

Credits
Künstlerisches Team

Kuratiert von Raphael Gygax in Zusammenarbeit mit Aino Laberenz Ausstellungsorganisation Mario Kojetinsky Assistenzkurator Max Appel-Palma

Dank

Mit freundlicher Unterstützung des Dorotheum

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