Gott, der Schöpfer der Welt und des Guten, – nichts Geringeres bedeutet „Chineke“ in der nigerianischen Igbo-Sprache. Das Chineke! Orchestra ist das erste professionelle Symphonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht. Gegründet 2015, hat es die internationalen Konzertbühnen erobert und ist nun erstmals in Wien zu Gast. Mit liturgischen wie ekstatischen Klängen eröffnen die energiegeladenen Four Black American Dances des jungen Komponisten Carlos Simon den Abend. Im Zentrum des Konzertes steht die Symphony No. 1 in E Minor von Florence B. Price – das erste Werk einer afroamerikanischen Komponistin, das von einem großen Symphonieorchester aufgeführt wurde. Abgerundet durch das Violinkonzert des britischen Komponisten Samuel Coleridge-Taylor, entsteht ein Programm, das – so wie das Chineke! Orchestra selbst – die Vision lebendiger Vielfalt in der klassischen Musik feiert.
Programm
Four Black American Dances (Carlos Simon),
Violin Concerto in G Minor Op. 80 (Samuel Coleridge-Taylor),
Symphony No. 1 in E Minor (Florence B. Price)
Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und dem Wiener Konzerthaus
Musikalische Leitung Joseph Young Violine Njioma Chinyere Grievous