Begüm Erciyas

© Bea Borgers

Biografie

Begüm Erciyas, geboren in Ankara, ist Tänzerin, Choreografin und Performerin, sie lebt und arbeitet in Brüssel und Berlin. Während ihres Studiums der Molekularbiologie und Genetik begann sie in der Türkei an Tanzprojekten mitzuwirken und war Teil der Gruppe [laboratuar]. Später studierte sie an der Salzburg Experimental Academy of Dance und absolvierte Artist in Residence-Programme in Stuttgart, Hamburg und Kyoto. Ihr Rechercheprojekt zum Thema der eigenen Stimme wurde 2016 in der Performance Voicing Pieces für ein Ein-Personen-Publikum realisiert und wird nach wie vor aufgeführt. Erciyas‘ nächste Arbeit widmete sich 2019 unter dem Titel Pillow Talks der Möglichkeit von Intimität mit einer artifiziellen Stimme, die aus einem Polster zum*r einzelnen Besucher*in spricht. Ihr neuestes Projekt Letters from Attica spürt in den Gefängnisbriefen Sam Melvilles der Spannung zwischen Isolation und politischer Kollektivität nach. Das Publikum trägt darin den Text im öffentlichen Raum von Person zu Person weiter. 2021 wird Begüm Erciyas ein Fellowship-Stipendium des Kunstzentrums Tokyo Arts and Space in Japan antreten.

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