Highlighted Label
Kate McIntosh, Toisissa Tiloissa / Other Spaces
AUDIENCE GUIDANCE, AGENCY & BEWILDERMENT
Labor
Sprache Englisch
Preis 25 Euro (Teilnahmegebühr)
Termin
5. September
Sonntag
7. September
Dienstag
Zeit 11 Uhr bis 18 Uhr
 
© Kate Mc Intosh
© Achim Reissner
  • Anmeldung

    bis 31. Juli per Mail an mitten@festwochen.at (Betreff: Bewilderment) mit einem Satz zur eigenen Praxis und zwei weiteren Sätzen zum Interesse am Lab-Thema. Diese Information erlaubt den Künstler*innen das Lab entsprechend vorzubereiten und (im Falle einer Vielzahl an Bewerbungen) 15 Teilnehmer*innen auszuwählen.

    Die Bewerber*innen werden bis 17. August über eine Teilnahme verständigt.

Das Publikum zu aktivieren und miteinzubeziehen, reizt viele Künstler*innen – aber wozu eigentlich und vor allem wie? Hands-on experimentiert Kate McIntosh mit einer Gruppe Performance- und Kunstschaffender zu körperlicher und sensorischer Interaktion und hat sich, damit auch ordentlich die kreativen Funken sprühen, einen Vertreter des finnischen Kollektivs Other Spaces als Labor-Partner eingeladen. Ausgehend von den partizipativen Praktiken der beiden Expert*innen werden Methoden und Ethik von Publikumsführung, Handlungsfähigkeit und Verblüffung unter die Lupe genommen.

Open Call

Das Publikum zu aktivieren und miteinzubeziehen, reizt viele Künstler*innen – aber wozu eigentlich und vor allem wie? Kate McIntosh und Toisissa Tiloissa / Other Spaces laden Performer*innen und Künstler*innen aus Wien ein, gemeinsam in einem auf praktische Erfahrung ausgelegten Workshop mit körperlicher und sensorischer Interaktion zu experimentieren. Ausgehend von den partizipativen Praktiken der beiden Expert*innen (Zuseher*innen werden zu Pilzen oder Supercluster, zerstören Objekte oder arbeiten im Dunkeln zusammen) werden Methoden und Fragen zu Publikumsführung, Handlungsfähigkeit, Verblüffung, Simplizität und die Ethik der performativen Selbstkultivierung unter die Lupe genommen.

Während des Labs werden die Teilnehmer*innen in praktische Übungen und methodische Ansätze ausgehend von den künstlerischen Praktiken der Workshop-Leiter*innen involviert, entwickeln aber auch eigene Vorschläge, die sie zur Diskussion stellen.

Das Lab wendet sich an Performer*innen und Künstler*innen mit Erfahrung in partizipativer Praxis oder dem Interesse, diese Möglichkeit zukünftig für die eigenen Arbeiten zu entwickeln. Darüber hinaus könnte es auch für Menschen bereichernd sein, die selbst immersive Räume und Erfahrungen gestalten, wie z.B. Bühnenbildner*innen, Therapeut*innen, Lehrer*innen, usw. und die Lust haben, ihre eigenen beruflichen Methoden um eine performative Perspektive zu erweitern.

  • Biographien

    Kate McIntosh, geboren 1974 in Neuseeland, ist eine in Brüssel lebende Künstlerin, die an den Schnittstellen von Performance, Theater, Video und Installation arbeitet. Seit 2004 entwickelt sie Bühnenstücke und transdisziplinäre Arbeiten, die sich mit der Körperlichkeit von und den Beziehungen zwischen Performer*innen und Publikum beschäftigen sowie sich für die Manipulation von Objekten und Material interessieren. McIntosh ist Mitbegründerin der von Künstler*innen betriebene Produktions- und Rechercheplattform SPIN sowie des Performancekollektivs Poni und aktuell Artist-in-Residence am Kaaitheater in Brüssel. Sie studierte Performance and Creative Research an der Roehampton University und lehrt regelmäßig zu performativen Praktiken in verschiedenen Studiengängen. Beim Performanceparcours Unruhe der Form der Wiener Festwochen 2013 gastierte sie gemeinsam mit Tim Etchells mit Although We Fell Short.

    Other Spaces ist ein Live Art Kollektiv, das 2004 in Helsiniki gegründet wurde und ungefähr 20 Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen versammelt. Der Fokus der Arbeiten von Other Spaces liegt auf der Entwicklung eines kollektiven Körpers, der die Teilnehmer*innen mit verschiedenen nicht-menschlichen Formen des Seins und Erlebens in Kontakt bringt, sie also dazu bringt, „andere Orte“ zu besuchen. In den partizipativen Performances der Gruppe verwandeln sich die Zuseher*innen u. a. in imaginäre Wesen, formen gemeinsam das Great Barrier Reef, verkörpern die größte Struktur des Universums, betrachten Kunst aus der Perspektive extra-terrestrischer Wesen oder treiben sich als Rentierrudel herum. Das Other Spaces Kollektiv ist ein Teil des Theater Info Finland International mobility development project LUO (unterstützt von dem Ministerium für Unterricht und Kultur in Finnland).

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