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Silvia Bottiroli
An experience that belongs to nobody
Keynote
Sprache Englisch
Eintritt frei
Termin
9. September
Donnerstag
Zeit 19 Uhr
 
© Paride Piccinini

    Kunstfestivals sind Orte von Begegnungen und Entdeckungen, Orte für das, was per definitionem ungewiss, undefiniert und unentscheidbar ist. Sie geben uns – Menschen, Bürger*innen, Besucher*innen, Kunstschaffenden, Zuschauer*innen – die Möglichkeit, zu erkennen, wie sehr unser Leben eine Koexistenz von und mit vielfältigen Wesen und Narrativen ist. Letztlich versprechen Festivals ein Erlebnis, das niemandem gehört und jeden bewegen kann. Wie kann ein solches Erlebnis erzeugt und gefühlt werden? Und was macht es mit jenen, die dieses Erlebnis auf sich einwirken lassen und den Gemeinschaften, die sie bilden?

    Anlässlich der Fragen, die sich die Wiener Festwochen zur Zukunft stellen, haben sie vier Persönlichkeiten zu inspirierenden Keynotes eingeladen. Ausgehend von herausragenden künstlerischen, kuratorischen und akademischen Praxen entfesseln die Vorträge an vier aufeinander folgenden Abenden die Vorstellungskraft.

    Im Rahmen des Labors Predictably Unpredictable, das nach dem Festival der Zukunft sucht, werden die verhandelten Themen am darauffolgenden Tag weiter vertieft. Die Keynote ist Teil von MITTEN am Abend, einem viertägigen Programm, das Vorträge, Performances und Musik zu einem heterogenen Programm vereint.

    • Biografie

      Silvia Bottiroli kuratiert, forscht und lehrt im Bereich der darstellenden Künste mit Fokus auf die Politizität von Performativität und Zuschauer*innenschaft. Ihre Tätigkeit führte sie an Universitäten und Festivals quer durch Europa. Zwischen 2012 und 2016 leitete sie das Santarcangelo Festival. 2018 - 2021 war sie künstlerische Leiterin des DAS Theatre Programms der Amsterdam University of the Arts.

    Zugehörige Inhalte
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