++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert ++ stay tuned: ab 15. Mai bringen wir, dem Rhythmus des Festivalprogramms folgend, Gesten zu jedem künstlerischen Projekt des heurigen Festivals ++ save the date: am 16. Mai wird die Eröffnungsrede von Milo Rau und Kay Sara online und in Der Standard publiziert

Aktuelle Meldung

Liebes Publikum,

einer der vielen schönen Aspekte eines Festivals ist, dass ein temporärer„Ausnahmeraum“ geschaffen wird. Festivals existieren üblicherweise für eine gewisse Zeitspanne. Dann verschwinden sie bis zu ihrer nächsten Ausgabe.
Seit 1951 finden alljährlich die Wiener Festwochen statt. 2020 werden sie das nicht tun. Und wir alle wissen warum.

Das einmalige Zusammenspiel zwischen einem künstlerischen Programm, einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Ort kann nicht ersetzt oder neu erfunden werden. Nichts kann diesen Ausfall kompensieren. So freuen wir uns auf die Zukunft und arbeiten bereits daran, dass wir uns bei den Wiener Festwochen, bei Theater- oder Musikaufführungen, Bewegung, Sprache und Sounds, die gemeinsam erlebt werden, wieder begegnen. Für heuer versuchen wir jedoch, andere Wege zu finden, um unser künstlerisches Programm mit Ihnen zu teilen.

Zum Auftakt des Festivals wird die Rede von Milo Rau und Kay Sara, die sie im Burgtheater hätten halten sollen, am 16. Mai online und in den Medien erscheinen. Damit wird das Festival „starten“. Am gleichen Tag werden wir gemeinsam mit Der Standard eine gedruckte Beilage veröffentlichen, mit Beiträgen zum Programm des Festivals 2020 und als Forum für die Stimmen einiger jener Künstler*innen, die wir heuer im Mai/Juni nach Wien einladen wollten. Fernab von jeglichem Werbezweck soll sie Zeugnis eines Festivals sein, das nicht stattfindet …

Eine andere Plattform, unser Programm mit Ihnen zu teilen, sind die digitalen Medien. Seit ein paar Wochen haben sie ihren „großen Auftritt“: Eine unglaubliche Menge künstlerischer Projekte passiert seit Verhängung der Ausgangsbeschränkungen im Netz. Wir werden vom 15. Mai bis 20. Juni Internet und Social Media nutzen, allerdings in Maßen. Tag für Tag wird jedes Stück aus dem Programm entsprechend der Chronologie im Festival virtuell angedeutet. So wird eine Sammlung kleiner „Gesten“ entstehen. Sie beziehen sich auf jedes Werk, das nicht gezeigt werden kann. Mal werden sie aus existierendem Material genommen, mal geben sie Einblick in das Entstehen eines neuen Stücks, das seine Uraufführung noch vor sich hat. Bewegte Bilder, musikalische Fragmente, kurze Texte. In Form von Gesprächen, Workshops, Videoclips. Spuren oder Versprechen, in Summe bilden sie eine Art Archiv eines Festivals, das nicht stattfindet …

Nicht vergessen wollen wir jedoch auf den realen, öffentlichen Raum. Ab 2. Juni wird Ho Tzu Nyens No Man II die Kärntnertorpassage am Karlsplatz beleben. Und ebenfalls Anfang Juni wird der Kurator Miguel A. López einen Prolog zur Ausstellung And if I devoted my life to one of its feathers?, ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen und der Kunsthalle Wien, in Form einer Plakat-Aktion in den öffentlichen Raum übersiedeln.

Und schließlich wird, abhängig davon, was realisiert werden darf und kann, zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr ein kleines Programm stattfinden, bestehend aus Stücken, die jetzt im Frühling bei den Wiener Festwochen präsentiert werden sollten. Nach Monaten des Lockdowns und der Beschränkungen soll damit die Bedeutung der Live-Künste gefeiert werden mit ihrem Potenzial, den physischen öffentlichen Raum zu erweitern und den direkten sozialen Austausch zu stärken.

Christophe Slagmuylder, Intendant

© Kaupo Kikkas

Statement von Christophe Slagmuylder, Intendant (März 2020):

„Vor ein paar Wochen, am 27. Februar, gaben die Wiener Festwochen unter dem Motto Last Time, This Time, Next Time ihr Programm für 2020 bekannt. Auf der ersten Seite unseres Programmbuchs steht eine Frage, ein Zitat Bertolt Brechts: „In den finsteren Zeiten / Wird da auch gesungen werden?“ Die Plakatkampagne zur Sichtbarmachung des Festivals in der Stadt zeigt das Bild eines verlassenen Kinos, leere Sitze inmitten einer ausgestorbenen Landschaft, in der keine Menschen mehr zu sehen sind.

In der Vielfalt der für das Festival konzipierten künstlerischen Projekte finden sich viele, die die dringende Notwendigkeit einer Transformation unserer Lebensweise in den Fokus stellen: Damit Zukunft möglich ist, braucht es Veränderung.

Heute müssen wir akzeptieren, dass jenes Festival, das wir realisieren wollten, nicht stattfinden wird, zumindest nicht in seiner ursprünglich konzipierten Form.

Aus gesundheitlichen Gründen ist der Zugang zum öffentlichen Raum extrem eingeschränkt, die Bevölkerung ist aufgerufen, sich zu isolieren und überall auf der Welt werden Grenzen hochgefahren. Theater und Opernhäuser, Konzerthäuser und Museen sind geschlossen. Die Menschen dürfen nicht mehr reisen. Jegliche Form des öffentlichen Lebens ist ausgesetzt. Da wir nicht wissen, wann wir zur Normalität zurückkehren werden, sehr wohl aber, dass diese Normalität nicht mehr die sein wird, die wir vor ein paar Wochen gekannt haben, bleibt uns keine andere Wahl als das Festival, das wir realisieren wollten, in Frage zu stellen und neu zu erfinden.

Werke zu beauftragen und zur Uraufführung zu bringen, steht im Zentrum der Wiener Festwochen 2020 (am heutigen Tag, an dem dieses Statement geschrieben wird, steht von 21 der 28, vom Festival koproduzierten künstlerischen Arbeiten, die Premiere noch aus). Derzeit können diese Stücke nicht geprobt werden und es ist unmöglich, all die Vorarbeit zu leisten, die dafür notwendig ist, damit sie im Mai/Juni 2020 stattfinden können. Wir sind ein internationales Festival, doch die meisten in unser Programm involvierten Künstler*innen können in den kommenden Wochen oder Monaten womöglich nicht reisen.

Ausgangssperren sollten uns jenseits des Zelebrierens beschaulicher Häuslichkeit daran erinnern, dass die Welt nicht an unseren Hausmauern endet. Das sollte uns die Bedeutung von sozialer Interaktion und internationalen Verbindungen bewusst machen, nicht nur als virtuelles Erlebnis, und hervorheben, wie bereichernd es ist, verschiedene Sprachen sowie Geschichten aus anderen Teilen der Welt zu hören. Social Distancing sollte uns die essenzielle Notwendigkeit von Orten, die der Kunst gewidmet sind, in Erinnerung rufen. Festivals, Theater, Opernhäuser und Kinosäle sind soziale Räume, die Leute zusammenbringen und das Aufeinandertreffen von Menschen sowie das Zirkulieren von Ideen ermöglichen.

Bis heute wurde bereits viel Arbeit in die Vorbereitung der diesjährigen Festivalausgabe gesteckt. Zahlreiche Künstler*innen, Technikteams und viele andere Teammitarbeiter*innen sollten gemeinsam ein breites und diverses Programm in der ganzen Stadt umsetzen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei ihnen allen bedanken. Die Wiener Festwochen 2020 werden ein Festival bleiben, das man sich vorstellen kann, aber keines, das erlebbar sein wird. Ihr Programm wurde als Ganzes konzipiert, als Gesamtpartitur, die in dieser Form leider nicht stattfinden kann. Daher überlegen wir uns Möglichkeiten, mit dem Publikum kleinere oder größere „Gesten“ zu teilen, Auszüge aus der Partitur, die für die aktuelle Situation von spezieller Relevanz sein könnten. Aber das liegt nicht allein in unserer Hand.

Auf die Lockerung des Social Distancing sollte eine breite Bewegung der Solidarität mit unseren Kolleg*innen, Partner*innen und Künstler*innen folgen, damit die Nachhaltigkeit unseres Tuns sichergestellt ist.“

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Die Wiener Festwochen danken ihren Partnern