„As long as historical works by deceased male composers constitute approximately 90% of all music performed in the publicly funded music scene, efforts at gender-based and cultural equality remain merely cosmetic.“ (Deklaration, Akademie Zweite Moderne)
Wie wird unsere kulturelle Identität geformt? Wie prägen kulturelle Kontexte musikalische Sprachen und wie können sie sich miteinander verbinden? Unter dem Motto „Considering Appropriation“ widmet sich das Gipfeltreffen 2026 Fragestellungen rund um Aspekte kultureller Aneignung. An zwei Tagen lädt das Gipfeltreffen öffentlich dazu ein, gemeinsam mit den diesjährigen Komponistinnen* und renommierten internationalen Impulsgeber:innen über eine transkulturelle Musikkultur nachzudenken und sowohl im Reden als auch im Handeln Wege der Transformation auszuloten. Die diesjährige Leitfrage: Welche Arten der Programmgestaltung und Repräsentation brauchen wir institutionell und künstlerisch, um Machtmechanismen der Aneignung zu minimieren und Mechanismen globaler Anerkennung zu maximieren?Ein Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
In Kooperation mit dem ORF Radiokulturhaus und Ö1
Mit Mithu Sanyal, Paula-Irene Villa Braslavsky, Sandeep Bhagwati, Shzr Ee Tan, Terri Hron, Ulrike Hartung, Ketan Bhatti, Boglárka Pecze, Lisa Gaupp und Beiträgen der Akademie Komponistinnen* Nyokabi Kariùki, Tania Léon, Feliz Anne Reyes Macahis und Niloufar Nourbakhsh Moderation Nora Refaeil Graphic Recording Barbara Ott Kulinarik project mosaic Kuration Lisa Florentine Schmalz Inhaltliche Beratung Nora Refaeil und Sandeep Bhagwati
Produktion Wiener Festwochen | Freie Republik Wien In Kooperation mit RadioKulturhaus Wien, Ö1
Die Akademie Zweite Moderne wird von der Deutschen Botschaft in Wien, dem ORF RadioKulturhaus, Ö1 und Barbara Ludwig | Hotel Beethoven unterstützt.